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Challenge Daily
Erfolgreicher Auftakt der zehnten JEANTEX BIKE TRANSALP / Platt/Sahm siegen trotz Sturzes / Spannung bei den Damen
Favoriten siegen auf der ersten Etappe des Jubiläumsrennens: Karl Platt und Stefan Sahm haben heute eindrucksvoll bewiesen, warum sie als Topaspirant auf den Siegerring der JEANTEX BIKE TRANSALP 2007 zählen. Trotz eines Sturzes von Stefan Sahm auf der letzten Abfahrt sicherte sich das „Team Bulls“ den Tageserfolg auf der Etappe von Mittenwald (GER) nach Reith im Alpbachtal (AUT) mit einer Zeit von 3:13:19 Stunden. Zweiter wurde das deutsch-österreichische Duo Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig vom Team „Fiat Rotwild“ (3:15:19) vor Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind vom „Team Texpa Simplon“ (3:21:03).
Dass das „Team Bulls“ die 84,67 Kilometer und 2.128 Höhenmeter bei den heute sehr heißen Temperaturen so schnell absolvieren würde, hatte Karl Platt vor dem Start nicht erwartet. „Ich habe gedacht, es geht locker los, doch schon am ersten Anstieg wurde nervös gefahren. Da hat der Andi Strobel mächtig Dampf gemacht“, so Platt. Zunächst mussten die Favoriten auch zum Team „Fiat Rotwild“ abreißen lassen, doch nach der Abfahrt vom Karwendelhaus und dem Plattfuß bei Silvio Wieltschnig zogen Platt/Sahm auf und davon.
Das bestätigte auch Andreas Strobel: „Wir sind einfach nicht mehr ran gekommen. Wir waren zwar am Plumserjoch knapp 1,5 Minuten zurück, aber wir sind im Flachen einfach nicht so stark wie Team Bulls“.
Am Ende stand dann auch ein Schnitt von 26,28 km/h für die Topfavoriten, obwohl Sahm in der letzten Abfahrt stürzte und sich offene Wunden am rechten Arm und Knie zuzog. „Stefan hatte noch sehr viel Speed von der Asphalt-Strecke. Ich habe zu einer Spitzkehre gebremst und er war wohl zu spät dran und ist gestürzt“, berichtete Platt.
Hochspannung bei den Damen
Für den knappsten Zieleinlauf sorgten heute zwei Damenteams. Mit gerade einmal sechs Sekunden Vorsprung überquerte das Team „Fiat Rotwild-Damen“ vor den Titelverteidigerinnen von „Zwillingscraft“ die Ziellinie. Kerstin Brachtendorf und Danièle Troesch benötigten 3:58:37 Stunden für den ersten Teilabschnitt der zehnten JEANTEX BIKE TRANSALP. Auf Rang zwei folgten mit einer Zeit von 3:58:43 Stunden Sandra und Peggy Klose. Dritte mit schon über 20 Minuten Rückstand wurden Kirsten Rösel und Milena Landtwing vom „Team Haibike-Fujibike“ (4:20:23).
Doch zunächst hatte es nicht nach einem solch knappen Zieleinlauf ausgesehen, denn schon bei der zweiten Verpflegungsstation lag das deutsch-französische Duo einige Minuten vor den Zwillingen aus Deutschland. „Wir haben dann aber Zeit in der Ebene verloren. Wir haben keine gute Gruppe gefunden, an die wir uns hätten ranhängen können“, erklärte Brachtendorf den geschmolzenen Vorsprung. „Ich bin aber froh, dass es heute so gut gelaufen ist, nachdem ich ja bei der TRANS GERMANY aussteigen musste. Ich wollte heute vor allem sehen, wie es läuft“, so die 29-Jährige abschließend über das gelungene Comeback.
Titelverteidiger der Masterwertung heute nicht zu schlagen
Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg vom "Team KTM" haben ebenfalls gezeigt, dass mit ihnen auch beim Jubiläum des härtesten Mountainbike-Etappenrennens Europas zu rechnen ist. Nach 3:27:42 Stunden erreichten die beiden Österreicher das Ziel in Reith. „Es war heute heiß aber gut. Wir haben gehofft, unserer Favoritenrolle gerecht zu werden. Das hat auch gut geklappt, weil Heinz sehr gut gefahren ist. Er ist eine echte Zugmaschine“, so Dörschlag nach der Zielankunft. Das heutige Master-Podium komplettierten Bärti Bucher und Renato Burch vom Team „Sponser Sport Food“ (3:36:59) und „Adidas William Simpson“ bestehend aus Doug Brown und Shan Wilson (3:37:06).
Sydor/Bresser einmal mehr stärkstes Mixed-Team
Wie schon bei der BIKE TRANS GERMANY dominiert die kanadisch-deutsche Paarung Alison Sydor und Carsten Bresser die Mixed-Wertung. In 3:37:05 Stunden bewältigte die Olympische Silbermedaillensiegerin von Atlanta zusammen mit ihrem Teampartner von „Rocky Mountain/Haywood“ die erste Tagesetappe. Zweite wurden Hebert Bryant und Kelly Servinski vom Duo „Walter“ (3:56:31) vor dem „Peak Mtb Team A“ mit Eelco Docter und Anthony Allan (4:01:16).
Niggl/Ganser schlüpfen in Leadertrikot bei den Senior Masters
Das „Sport Team Buhler/Gat Kempten-goX“ ist bei den Senior Masters in das Leadertrikot gefahren. Ferdinand Ganser und Georg Niggl kamen nach 3:58:19 in Reith im Alpbachtal an. Zweite wurden Terje Lund und Sigurd Roeggen von „Ryegutta“ (4:08:51). Als drittes runden die „D'Ürner Oldies“ Walter Ehrler und Markus Gisler (4:09:55) das erste Podium ab.
Vorschau Etappe 2: Reith im Alpbachtal – Mayrhofen
Auf der zweiten rein österreichischen Etappe gibt es ein Wiedersehen mit dem ersten Zielort der Premierenveranstaltung, denn die Strecke führt durch Weerberg. Zunächst muss das Feld aber den Kerschbaumer Sattel und den Loassattel hinter sich lassen. Nach der Verpflegungsstation in Weerberg geht es hinauf zum Highlight des Tages: das 2.292 Meter hohe Geiseljoch ist einer der Traumpässe für Biker in Tirol – mit langen Trail-Passagen und einem kaum zu übertreffenden Panoramablick in die Tuxer Gletscherwelt.
Favoriten siegen auf der ersten Etappe des Jubiläumsrennens: Karl Platt und Stefan Sahm haben heute eindrucksvoll bewiesen, warum sie als Topaspirant auf den Siegerring der JEANTEX BIKE TRANSALP 2007 zählen. Trotz eines Sturzes von Stefan Sahm auf der letzten Abfahrt sicherte sich das „Team Bulls“ den Tageserfolg auf der Etappe von Mittenwald (GER) nach Reith im Alpbachtal (AUT) mit einer Zeit von 3:13:19 Stunden. Zweiter wurde das deutsch-österreichische Duo Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig vom Team „Fiat Rotwild“ (3:15:19) vor Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind vom „Team Texpa Simplon“ (3:21:03).
Dass das „Team Bulls“ die 84,67 Kilometer und 2.128 Höhenmeter bei den heute sehr heißen Temperaturen so schnell absolvieren würde, hatte Karl Platt vor dem Start nicht erwartet. „Ich habe gedacht, es geht locker los, doch schon am ersten Anstieg wurde nervös gefahren. Da hat der Andi Strobel mächtig Dampf gemacht“, so Platt. Zunächst mussten die Favoriten auch zum Team „Fiat Rotwild“ abreißen lassen, doch nach der Abfahrt vom Karwendelhaus und dem Plattfuß bei Silvio Wieltschnig zogen Platt/Sahm auf und davon.
Das bestätigte auch Andreas Strobel: „Wir sind einfach nicht mehr ran gekommen. Wir waren zwar am Plumserjoch knapp 1,5 Minuten zurück, aber wir sind im Flachen einfach nicht so stark wie Team Bulls“.
Am Ende stand dann auch ein Schnitt von 26,28 km/h für die Topfavoriten, obwohl Sahm in der letzten Abfahrt stürzte und sich offene Wunden am rechten Arm und Knie zuzog. „Stefan hatte noch sehr viel Speed von der Asphalt-Strecke. Ich habe zu einer Spitzkehre gebremst und er war wohl zu spät dran und ist gestürzt“, berichtete Platt.
Hochspannung bei den Damen
Für den knappsten Zieleinlauf sorgten heute zwei Damenteams. Mit gerade einmal sechs Sekunden Vorsprung überquerte das Team „Fiat Rotwild-Damen“ vor den Titelverteidigerinnen von „Zwillingscraft“ die Ziellinie. Kerstin Brachtendorf und Danièle Troesch benötigten 3:58:37 Stunden für den ersten Teilabschnitt der zehnten JEANTEX BIKE TRANSALP. Auf Rang zwei folgten mit einer Zeit von 3:58:43 Stunden Sandra und Peggy Klose. Dritte mit schon über 20 Minuten Rückstand wurden Kirsten Rösel und Milena Landtwing vom „Team Haibike-Fujibike“ (4:20:23).
Doch zunächst hatte es nicht nach einem solch knappen Zieleinlauf ausgesehen, denn schon bei der zweiten Verpflegungsstation lag das deutsch-französische Duo einige Minuten vor den Zwillingen aus Deutschland. „Wir haben dann aber Zeit in der Ebene verloren. Wir haben keine gute Gruppe gefunden, an die wir uns hätten ranhängen können“, erklärte Brachtendorf den geschmolzenen Vorsprung. „Ich bin aber froh, dass es heute so gut gelaufen ist, nachdem ich ja bei der TRANS GERMANY aussteigen musste. Ich wollte heute vor allem sehen, wie es läuft“, so die 29-Jährige abschließend über das gelungene Comeback.
Titelverteidiger der Masterwertung heute nicht zu schlagen
Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg vom "Team KTM" haben ebenfalls gezeigt, dass mit ihnen auch beim Jubiläum des härtesten Mountainbike-Etappenrennens Europas zu rechnen ist. Nach 3:27:42 Stunden erreichten die beiden Österreicher das Ziel in Reith. „Es war heute heiß aber gut. Wir haben gehofft, unserer Favoritenrolle gerecht zu werden. Das hat auch gut geklappt, weil Heinz sehr gut gefahren ist. Er ist eine echte Zugmaschine“, so Dörschlag nach der Zielankunft. Das heutige Master-Podium komplettierten Bärti Bucher und Renato Burch vom Team „Sponser Sport Food“ (3:36:59) und „Adidas William Simpson“ bestehend aus Doug Brown und Shan Wilson (3:37:06).
Sydor/Bresser einmal mehr stärkstes Mixed-Team
Wie schon bei der BIKE TRANS GERMANY dominiert die kanadisch-deutsche Paarung Alison Sydor und Carsten Bresser die Mixed-Wertung. In 3:37:05 Stunden bewältigte die Olympische Silbermedaillensiegerin von Atlanta zusammen mit ihrem Teampartner von „Rocky Mountain/Haywood“ die erste Tagesetappe. Zweite wurden Hebert Bryant und Kelly Servinski vom Duo „Walter“ (3:56:31) vor dem „Peak Mtb Team A“ mit Eelco Docter und Anthony Allan (4:01:16).
Niggl/Ganser schlüpfen in Leadertrikot bei den Senior Masters
Das „Sport Team Buhler/Gat Kempten-goX“ ist bei den Senior Masters in das Leadertrikot gefahren. Ferdinand Ganser und Georg Niggl kamen nach 3:58:19 in Reith im Alpbachtal an. Zweite wurden Terje Lund und Sigurd Roeggen von „Ryegutta“ (4:08:51). Als drittes runden die „D'Ürner Oldies“ Walter Ehrler und Markus Gisler (4:09:55) das erste Podium ab.
Vorschau Etappe 2: Reith im Alpbachtal – Mayrhofen
Auf der zweiten rein österreichischen Etappe gibt es ein Wiedersehen mit dem ersten Zielort der Premierenveranstaltung, denn die Strecke führt durch Weerberg. Zunächst muss das Feld aber den Kerschbaumer Sattel und den Loassattel hinter sich lassen. Nach der Verpflegungsstation in Weerberg geht es hinauf zum Highlight des Tages: das 2.292 Meter hohe Geiseljoch ist einer der Traumpässe für Biker in Tirol – mit langen Trail-Passagen und einem kaum zu übertreffenden Panoramablick in die Tuxer Gletscherwelt.
Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.
Platt/Sahm wiederholen Vortageserfolg / Klose-Zwillinge erkämpfen Führung in der Damenwertung
Karl Platt und Stefan Sahm haben auch die zweite Etappe der JEANTEX BIKE TRANSALP 2007 für sich entschieden. Die beiden Profis vom „Team Bulls“ bewältigten die 87,33 Kilometer lange Strecke von Reith im Alpbachtal nach Mayrhofen, die mit ihren 3.431 Höhenmeter mit die schwerste Etappe des Jubiläumsrennens war, in einer Zeit von 4:01:30 Stunden und mit einem Schnitt von 21,69 km/h. Zweiter und Dritter in der Herrenwertung wurden wie schon gestern Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig vom Team „Fiat Rotwild“ (4:05:0
sowie Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind vom „Team Texpa-Simplon“ (4:17:46).
Aufgrund ihres heutigen Erfolges, ist das „Team Bulls“ dem Traum vom Siegerring beim zehnjährigen Jubiläum der Alpenüberquerung ein gutes Stück näher gekommen. Nach zwei Etappen des achttägigen Rennens liegen Platt/Sahm nunmehr gut 5,5 Minuten vor dem deutsch-österreichischen Duo „Fiat Rotwild“. Dass heute die Führung ausgebaut werden konnte, war zunächst aber nicht abzusehen gewesen. Denn bis Weerberg und dem Einstieg hoch zum Geiseljoch lagen die beiden Spitzenteams gleich auf. Erst hier forcierten beide das Tempo und bauten kontinuierlich den Vorsprung aus.
Eine Vorstellung, die vor allem Stefan Sahm, der nach seinem gestrigen Sturz am rechten Ellbogen und Knie jeweils mit zwei Stichen genäht werden musste, überraschte: „Es lief besser, als ich gedacht habe. Das Knie hat keine Probleme gemacht. Nur der Ellbogen hat auf der letzten, knapp zwanzig Kilometer langen Abfahrt aufgrund der vielen kleinen Schläge geschmerzt. Ich konnte am Ende kaum mehr den Lenker halten.“ Nichtsdestotrotz „haben wir aber am letzten Berg unseren Rhythmus durchziehen können und die anderen mussten abreißen lassen. In der Abfahrt waren wir dann auch noch schneller“, so Sahm weiter.
Eine Erklärung, der Silvio Wieltschnig nur beipflichten konnte: „Heute wurde den ganzen Tag ein hohes Tempo gefahren. Als Team Bulls dann zum Geiseljoch angezogen hat, ging es einfach nicht mehr. Oben waren wir zwar nur knapp eine Minute zurück, aber nach Mayrhofen hinunter haben wir dennoch noch mehr verloren.“
Führungswechsel bei den Damen
Sandra und Peggy Klose haben heute eindrucksvoll unterstrichen, warum sie im letzten Jahr die Transalp für sich entscheiden konnten. Nach 5:09:01 Stunden überquerte das Team „Zwillingscraft“ die Ziellinie von Mayrhofen. Da die bislang schnellsten Damen Kerstin Brachtendorf und Danièle Troesch von „Fiat Rotwild-Damen“ die Strecke mit mehr als neun Minuten Rückstand absolvierten (5:18:3
, konnten die Schwestern die Führung übernehmen. Dritte wurden Rösel/Landtwing vom „Team Haibike-Fujibike“ (5:24:59).
„Gestern hatten wir einen schweren Defekt bei Peggy's Rad und mussten es wechseln. Das hat uns rund vier Minuten gekostet. Heute lief es perfekt. Wir konnten voll durchfahren“, so Sandra Klose. Warum beide heute einen großen Vorsprung herausfahren konnten, wusste sie auch: „Fiat Rotwild sind am Berg stärker, dafür sind wir in der Abfahrt und im Flachen besser. Heute konnten wir unsere Stärken ausspielen.“
Führende der Masterwertung erneut topp
Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg feierten heute nicht nur den zweiten Sieg. Die beiden Österreicher vom „Team KTM“ kamen zudem als Gesamtdritter der Overall-Wertung in Mayrhofen an. Nur 14 Minuten hinter den heutigen Zeitschnellsten (4:15:32) überquerten die Führenden der Masterwertung die Ziellinie. Mit einem Lächeln im Gesicht kommentierte dann auch Ekkehard Dörschlag das Resultat: „Wir sind zwar alt aber gut. Wir wollten heuer nicht nur den Titel verteidigen, sondern auch versuchen, in der Gesamtwertung vorne mitzufahren.“ Wie schon am Vortag komplettierten Bärti Bucher und Renato Burch von „Sponsor Sport Food“ (4:44:42) und das Team „Adidas Williams Simpson“ mit Doug Brown und Shan Wilson (4:50:16) als zweites und drittes Paar das Podium der Masters.
Knapp 20 Minuten Vorsprung für „Rocky Mountain/Haywood“
Alison Sydor und Carsten Bresser machten so weiter, wie sie gestern aufgehört haben: mit einem Sieg. Das kanadisch-deutsche „Rocky Mountain/Haywood“-Duo absolvierte die zweite Etappe in 4:53:23 Stunden. Zweite wurden Werner Fischer und Bärbel Jungmeier vom „Ciclopia Pro Team“ (5:12:31). Als drittes komplettierten Marcel Arnold und Margrit Jörg von „Giant-Föhnsturm“ (5:25:24) das Mixed-Podium.
„D’Ürner Oldies“ mit erstem Etappenerfolg
Walter Ehrler und Markus Gisler haben heute die stärksten Senior Master-Beine gehabt. Nach 5:24:47 Stunden erreichten die beiden Schweizer das Ziel. Ihnen folgten die gestrigen Sieger Ferdinand Ganser und Georg Niggl vom „Sport Team Buhler/Gat Kempten-goX“ (5:33:39), die aber weiterhin im Grünen Leadertrikot der Senior Masters biken werden. Als drittes kamen die Norweger Terje Lund und Sigurd Roeggen von „Ryegutta“ an (5:36:15).
Vorschau Etappe 3: Mayrhofen – Brixen
Auch auf der dritten Etappe bleibt Europas härtestes Mountainbikerennen seinen Wurzeln treu: Auf der klassischen Route des ersten Jahres zieht die Transalp-Karawane über das Pfitscherjoch nach Südtirol. Nach einer langen Auffahrt auf schmalen asphaltierten Straßen zum Schlegeisspeicher folgt ein Trail zum Joch hinauf, der heute neu ausgebaut ist. Was dann folgt ist Genuss pur: eine 60 Kilometer lange Abfahrt mit 2.000 Höhenmetern auf der alten Militärstraße ins Pfitschertal und dann auf Schotter, Trails und Radwegen an Sterzing vorbei durchs Eisacktal nach Brixen.
Karl Platt und Stefan Sahm haben auch die zweite Etappe der JEANTEX BIKE TRANSALP 2007 für sich entschieden. Die beiden Profis vom „Team Bulls“ bewältigten die 87,33 Kilometer lange Strecke von Reith im Alpbachtal nach Mayrhofen, die mit ihren 3.431 Höhenmeter mit die schwerste Etappe des Jubiläumsrennens war, in einer Zeit von 4:01:30 Stunden und mit einem Schnitt von 21,69 km/h. Zweiter und Dritter in der Herrenwertung wurden wie schon gestern Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig vom Team „Fiat Rotwild“ (4:05:0
Aufgrund ihres heutigen Erfolges, ist das „Team Bulls“ dem Traum vom Siegerring beim zehnjährigen Jubiläum der Alpenüberquerung ein gutes Stück näher gekommen. Nach zwei Etappen des achttägigen Rennens liegen Platt/Sahm nunmehr gut 5,5 Minuten vor dem deutsch-österreichischen Duo „Fiat Rotwild“. Dass heute die Führung ausgebaut werden konnte, war zunächst aber nicht abzusehen gewesen. Denn bis Weerberg und dem Einstieg hoch zum Geiseljoch lagen die beiden Spitzenteams gleich auf. Erst hier forcierten beide das Tempo und bauten kontinuierlich den Vorsprung aus.
Eine Vorstellung, die vor allem Stefan Sahm, der nach seinem gestrigen Sturz am rechten Ellbogen und Knie jeweils mit zwei Stichen genäht werden musste, überraschte: „Es lief besser, als ich gedacht habe. Das Knie hat keine Probleme gemacht. Nur der Ellbogen hat auf der letzten, knapp zwanzig Kilometer langen Abfahrt aufgrund der vielen kleinen Schläge geschmerzt. Ich konnte am Ende kaum mehr den Lenker halten.“ Nichtsdestotrotz „haben wir aber am letzten Berg unseren Rhythmus durchziehen können und die anderen mussten abreißen lassen. In der Abfahrt waren wir dann auch noch schneller“, so Sahm weiter.
Eine Erklärung, der Silvio Wieltschnig nur beipflichten konnte: „Heute wurde den ganzen Tag ein hohes Tempo gefahren. Als Team Bulls dann zum Geiseljoch angezogen hat, ging es einfach nicht mehr. Oben waren wir zwar nur knapp eine Minute zurück, aber nach Mayrhofen hinunter haben wir dennoch noch mehr verloren.“
Führungswechsel bei den Damen
Sandra und Peggy Klose haben heute eindrucksvoll unterstrichen, warum sie im letzten Jahr die Transalp für sich entscheiden konnten. Nach 5:09:01 Stunden überquerte das Team „Zwillingscraft“ die Ziellinie von Mayrhofen. Da die bislang schnellsten Damen Kerstin Brachtendorf und Danièle Troesch von „Fiat Rotwild-Damen“ die Strecke mit mehr als neun Minuten Rückstand absolvierten (5:18:3
„Gestern hatten wir einen schweren Defekt bei Peggy's Rad und mussten es wechseln. Das hat uns rund vier Minuten gekostet. Heute lief es perfekt. Wir konnten voll durchfahren“, so Sandra Klose. Warum beide heute einen großen Vorsprung herausfahren konnten, wusste sie auch: „Fiat Rotwild sind am Berg stärker, dafür sind wir in der Abfahrt und im Flachen besser. Heute konnten wir unsere Stärken ausspielen.“
Führende der Masterwertung erneut topp
Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg feierten heute nicht nur den zweiten Sieg. Die beiden Österreicher vom „Team KTM“ kamen zudem als Gesamtdritter der Overall-Wertung in Mayrhofen an. Nur 14 Minuten hinter den heutigen Zeitschnellsten (4:15:32) überquerten die Führenden der Masterwertung die Ziellinie. Mit einem Lächeln im Gesicht kommentierte dann auch Ekkehard Dörschlag das Resultat: „Wir sind zwar alt aber gut. Wir wollten heuer nicht nur den Titel verteidigen, sondern auch versuchen, in der Gesamtwertung vorne mitzufahren.“ Wie schon am Vortag komplettierten Bärti Bucher und Renato Burch von „Sponsor Sport Food“ (4:44:42) und das Team „Adidas Williams Simpson“ mit Doug Brown und Shan Wilson (4:50:16) als zweites und drittes Paar das Podium der Masters.
Knapp 20 Minuten Vorsprung für „Rocky Mountain/Haywood“
Alison Sydor und Carsten Bresser machten so weiter, wie sie gestern aufgehört haben: mit einem Sieg. Das kanadisch-deutsche „Rocky Mountain/Haywood“-Duo absolvierte die zweite Etappe in 4:53:23 Stunden. Zweite wurden Werner Fischer und Bärbel Jungmeier vom „Ciclopia Pro Team“ (5:12:31). Als drittes komplettierten Marcel Arnold und Margrit Jörg von „Giant-Föhnsturm“ (5:25:24) das Mixed-Podium.
„D’Ürner Oldies“ mit erstem Etappenerfolg
Walter Ehrler und Markus Gisler haben heute die stärksten Senior Master-Beine gehabt. Nach 5:24:47 Stunden erreichten die beiden Schweizer das Ziel. Ihnen folgten die gestrigen Sieger Ferdinand Ganser und Georg Niggl vom „Sport Team Buhler/Gat Kempten-goX“ (5:33:39), die aber weiterhin im Grünen Leadertrikot der Senior Masters biken werden. Als drittes kamen die Norweger Terje Lund und Sigurd Roeggen von „Ryegutta“ an (5:36:15).
Vorschau Etappe 3: Mayrhofen – Brixen
Auch auf der dritten Etappe bleibt Europas härtestes Mountainbikerennen seinen Wurzeln treu: Auf der klassischen Route des ersten Jahres zieht die Transalp-Karawane über das Pfitscherjoch nach Südtirol. Nach einer langen Auffahrt auf schmalen asphaltierten Straßen zum Schlegeisspeicher folgt ein Trail zum Joch hinauf, der heute neu ausgebaut ist. Was dann folgt ist Genuss pur: eine 60 Kilometer lange Abfahrt mit 2.000 Höhenmetern auf der alten Militärstraße ins Pfitschertal und dann auf Schotter, Trails und Radwegen an Sterzing vorbei durchs Eisacktal nach Brixen.
Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.
Strobel/Wieltschnig siegen nach Fotofinish / „Team Raven Canada bei Damen erfolgreich / Spannung bei Senior Masters
Mit einem Zielsprint ist die dritte Etappe der JEANTEX BIKE TRANSALP 2007 zu Ende gegangen. Das glücklichere Ende im Kampf um den Tagessieg hatte das Team „Fiat Rotwild“ mit Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig (3:36:54,2). Das deutsch-österreichische Duo verwies die Träger des Gelben Trikots vom „Team Bulls“ auf der Etappe von Mayrhofen nach Brixen mit drei Zehntel Vorsprung auf Rang zwei (3:36:54,5). Auch im Kampf um Platz drei gab es eine hauchdünne Entscheidung. Nach 94,4 Kilometern und 2.252 Höhenmetern überquerte das südafrikanische Duo Kevin Evans und Brandon Stewart von „Adidas Mtn“ nach 3:45:40,0 Stunden knapp vor dem „Team Texpa-Simplon“ mit Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind die Ziellinie (3:45:40,4) und darf sich über die erste Podiumsplatzierung freuen.
Dass es heute eine äußerst knappe Entscheidung geben würde, hatte sich schon während des Rennens angedeutet. Schon im Anstieg zum einzigen Pass des Tages, dem 2.251 hohen Pfitscherjoch, hatten sich die beiden Topteams der diesjährigen Alpenüberquerung absetzen können. Kontinuierlich bauten Platt/Sahm und Strobel/Wieltschnig ihre Führung aus.
„Eigentlich hatte ich ein ruhigeres Rennen erwartet, aber Karl (Platt) hat gleich im ersten Anstieg das Tempo erhöht“, erklärte Silvio Wieltschnig nach dem Rennen. Der Österreicher meinte weiter: „Wir sind stolz, dass wir heute gewonnen haben. Vielleicht können wir ja sogar noch einmal angreifen. Es sind ja noch ein paar Tage.“
Sein Teampartner Andreas Strobel ergänzte: „Eigentlich ist Team Bulls stärker, aber sag niemals nie. Vielleicht bekommen wir ja in den Dolomiten noch Flügel. Aber erst einmal zählt heute. Es war immer ein Traum von uns, eine Etappe zu gewinnen und das haben wir geschafft.“
Kanadierinnen feiern ersten Sieg bei den Damen
Wer hätte das gedacht. Marg Fedyna und Nikki Kassel vom „Team Canada Raven“ haben den bislang dominierenden Frauenteams die Show gestohlen. Nach 4:17:00 Stunden überquerten die Kanadierinnen die Ziellinie. Über zwei Minuten später folgten Brachtendorf/Troesch vom Team „Fiat Rotwild-Damen“ (4:19:0
. Weitere 1,45 Minuten später erreichten auch Sandra und Peggy Klose von „Zwillingscraft“ die Ziellinie (4:20:53), die ihre Führung bei den Damen trotz eines Kettenrisses verteidigen konnten.
So wirklich gerechnet hatte niemand mit den heutigen Siegerinnen, die den entscheidenden Vorsprung auf dem letzten Trail 17 Kilometer vor Brixen heraus fuhren, kämpfte vor allem Nikki Kassel bis heute mit körperlichen Problemen: „Ich war krank und hatte hohes Fieber, deswegen ging auf den ersten beiden Etappen nichts.“ Die Teampartnerin des Transalp-Neulings und nunmehr dreimalige Teilnehmerin, Marg Fedyna, ergänzte: „Eigentlich habe ich schon gedacht, dass wir hier mithalten können. Aber wir hatten halt Pech an den letzten beiden Tagen.“
„D’Ürner Oldies“ mit zweitem Etappensieg
Der Vorsprung des schnellsten Senior Masters Team schmilzt weiter, denn Walter Ehrler und Markus Gisler konnten am dritten Tag des Mountainbike-Etappenrennens über die Alpen weiter 32 Sekunden auf die Führenden gut machen. Die beiden Schweizer waren von Mayrhofen nach Brixen 4:16:41 Stunden unterwegs und liegen nur noch 2,12 Minuten hinter Ganser/Niggl. Die beiden deutschen Träger des Grünen Trikots vom „Sport Team Buhler/Gat Kempten-Gox“ wurden heute Zweite (4:17:13) vor den Norwegern Terje Lund und Sigurd Roeggen von „Ryegutta“ (4:29:57).
Dritter Sieg auf der dritten Etappe für „Team KTM“
Die beiden Biker Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg lassen nichts anbrennen. Auch auf dem dritten Teilstück der JEANTEX BIKE TRANSALP ließen die beiden Österreicher ihrer Konkurrenz in der Master-Wertung keine Chance. Nach 3:45:41 überquerte das „Team KTM“ die Ziellinie in Brixen. Zweiter wurden die Südafrikaner Doug Brown und Shan Wilson von „Adidas William Simpson“ (3:51:59) gefolgt vom „Val di Fiemme Team“ mit Piergiorgio Dellagiacoma und Gianfranco Degiampietro (4:01:19).
Auch „Rocky Mountain/Haywood“ bei den Mixed-Teams unschlagbar
Alison Sydor und Carsten Bresser geben bei den Mixed-Teams weiterhin den Ton an. Das „Rocky Mountain/Haywood“-Team benötigte für die heutige Etappe 3:58:59 Stunden. Knapp 15 Minuten nach dem kanadisch-deutschem Duo kamen Bärbel Jungmeier und Werner Fischer vom „Ciclopia Pro Team“ ins Ziel (4:13:52), gefolgt von „Rye Mix“ (4:26:44). Das Ehepaar Tord Bern Hansen und Kristin Larsen feierte damit heute die erste Podiumsplatzierung und verbesserte sich ebenfalls im Mixed-Ranking auf Platz drei.
Trotz des großen Vorsprungs auf der dritten Etappe, hatte Alison Sydor zusammen mit ihrem Teamkollegen noch genügend Zeit, „ein wenig die Landschaft zu genießen. Es war heute nicht so hart wie gestern. Da musste man einfach zu viel klettern.“
Vorschau Etappe 4: Brixen – San Vigilio Marebbe-Enneberg
Die vierte Etappe ist fahrtechnisch weniger anspruchsvoll, doch für die Kondition ein harter Brocken. Um die fantastischen Blicke in die Dolomiten genießen zu können, radeln die Biker nach langer Asphaltauffahrt über winzige Nebenstraßen hoch zur Rodenecker Alm. Nach einer Abfahrt ins Pustertal wartet zum Abschluss des Tages eine weitere besondere Herausforderung der JEANTEX BIKE TRANSALP: der Kronplatz. Gut 1.200 Höhenmeter müssen die Duos auf Schotterwegen per Pedalkraft überwinden. Nach einer Umrundung des Gipfels auf dem Panoramaweg führt die Route hinab nach San Vigilio Marebbe-Enneberg.
Mit einem Zielsprint ist die dritte Etappe der JEANTEX BIKE TRANSALP 2007 zu Ende gegangen. Das glücklichere Ende im Kampf um den Tagessieg hatte das Team „Fiat Rotwild“ mit Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig (3:36:54,2). Das deutsch-österreichische Duo verwies die Träger des Gelben Trikots vom „Team Bulls“ auf der Etappe von Mayrhofen nach Brixen mit drei Zehntel Vorsprung auf Rang zwei (3:36:54,5). Auch im Kampf um Platz drei gab es eine hauchdünne Entscheidung. Nach 94,4 Kilometern und 2.252 Höhenmetern überquerte das südafrikanische Duo Kevin Evans und Brandon Stewart von „Adidas Mtn“ nach 3:45:40,0 Stunden knapp vor dem „Team Texpa-Simplon“ mit Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind die Ziellinie (3:45:40,4) und darf sich über die erste Podiumsplatzierung freuen.
Dass es heute eine äußerst knappe Entscheidung geben würde, hatte sich schon während des Rennens angedeutet. Schon im Anstieg zum einzigen Pass des Tages, dem 2.251 hohen Pfitscherjoch, hatten sich die beiden Topteams der diesjährigen Alpenüberquerung absetzen können. Kontinuierlich bauten Platt/Sahm und Strobel/Wieltschnig ihre Führung aus.
„Eigentlich hatte ich ein ruhigeres Rennen erwartet, aber Karl (Platt) hat gleich im ersten Anstieg das Tempo erhöht“, erklärte Silvio Wieltschnig nach dem Rennen. Der Österreicher meinte weiter: „Wir sind stolz, dass wir heute gewonnen haben. Vielleicht können wir ja sogar noch einmal angreifen. Es sind ja noch ein paar Tage.“
Sein Teampartner Andreas Strobel ergänzte: „Eigentlich ist Team Bulls stärker, aber sag niemals nie. Vielleicht bekommen wir ja in den Dolomiten noch Flügel. Aber erst einmal zählt heute. Es war immer ein Traum von uns, eine Etappe zu gewinnen und das haben wir geschafft.“
Kanadierinnen feiern ersten Sieg bei den Damen
Wer hätte das gedacht. Marg Fedyna und Nikki Kassel vom „Team Canada Raven“ haben den bislang dominierenden Frauenteams die Show gestohlen. Nach 4:17:00 Stunden überquerten die Kanadierinnen die Ziellinie. Über zwei Minuten später folgten Brachtendorf/Troesch vom Team „Fiat Rotwild-Damen“ (4:19:0
So wirklich gerechnet hatte niemand mit den heutigen Siegerinnen, die den entscheidenden Vorsprung auf dem letzten Trail 17 Kilometer vor Brixen heraus fuhren, kämpfte vor allem Nikki Kassel bis heute mit körperlichen Problemen: „Ich war krank und hatte hohes Fieber, deswegen ging auf den ersten beiden Etappen nichts.“ Die Teampartnerin des Transalp-Neulings und nunmehr dreimalige Teilnehmerin, Marg Fedyna, ergänzte: „Eigentlich habe ich schon gedacht, dass wir hier mithalten können. Aber wir hatten halt Pech an den letzten beiden Tagen.“
„D’Ürner Oldies“ mit zweitem Etappensieg
Der Vorsprung des schnellsten Senior Masters Team schmilzt weiter, denn Walter Ehrler und Markus Gisler konnten am dritten Tag des Mountainbike-Etappenrennens über die Alpen weiter 32 Sekunden auf die Führenden gut machen. Die beiden Schweizer waren von Mayrhofen nach Brixen 4:16:41 Stunden unterwegs und liegen nur noch 2,12 Minuten hinter Ganser/Niggl. Die beiden deutschen Träger des Grünen Trikots vom „Sport Team Buhler/Gat Kempten-Gox“ wurden heute Zweite (4:17:13) vor den Norwegern Terje Lund und Sigurd Roeggen von „Ryegutta“ (4:29:57).
Dritter Sieg auf der dritten Etappe für „Team KTM“
Die beiden Biker Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg lassen nichts anbrennen. Auch auf dem dritten Teilstück der JEANTEX BIKE TRANSALP ließen die beiden Österreicher ihrer Konkurrenz in der Master-Wertung keine Chance. Nach 3:45:41 überquerte das „Team KTM“ die Ziellinie in Brixen. Zweiter wurden die Südafrikaner Doug Brown und Shan Wilson von „Adidas William Simpson“ (3:51:59) gefolgt vom „Val di Fiemme Team“ mit Piergiorgio Dellagiacoma und Gianfranco Degiampietro (4:01:19).
Auch „Rocky Mountain/Haywood“ bei den Mixed-Teams unschlagbar
Alison Sydor und Carsten Bresser geben bei den Mixed-Teams weiterhin den Ton an. Das „Rocky Mountain/Haywood“-Team benötigte für die heutige Etappe 3:58:59 Stunden. Knapp 15 Minuten nach dem kanadisch-deutschem Duo kamen Bärbel Jungmeier und Werner Fischer vom „Ciclopia Pro Team“ ins Ziel (4:13:52), gefolgt von „Rye Mix“ (4:26:44). Das Ehepaar Tord Bern Hansen und Kristin Larsen feierte damit heute die erste Podiumsplatzierung und verbesserte sich ebenfalls im Mixed-Ranking auf Platz drei.
Trotz des großen Vorsprungs auf der dritten Etappe, hatte Alison Sydor zusammen mit ihrem Teamkollegen noch genügend Zeit, „ein wenig die Landschaft zu genießen. Es war heute nicht so hart wie gestern. Da musste man einfach zu viel klettern.“
Vorschau Etappe 4: Brixen – San Vigilio Marebbe-Enneberg
Die vierte Etappe ist fahrtechnisch weniger anspruchsvoll, doch für die Kondition ein harter Brocken. Um die fantastischen Blicke in die Dolomiten genießen zu können, radeln die Biker nach langer Asphaltauffahrt über winzige Nebenstraßen hoch zur Rodenecker Alm. Nach einer Abfahrt ins Pustertal wartet zum Abschluss des Tages eine weitere besondere Herausforderung der JEANTEX BIKE TRANSALP: der Kronplatz. Gut 1.200 Höhenmeter müssen die Duos auf Schotterwegen per Pedalkraft überwinden. Nach einer Umrundung des Gipfels auf dem Panoramaweg führt die Route hinab nach San Vigilio Marebbe-Enneberg.
Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.
Doppelsieg zur Halbzeit der JEANTEX BIKE TRANSALP / Führungswechsel bei den Senior Masters
Zwei Duos haben heute für ein Novum in der Geschichte der JEANTEX BIKE TRANSALP gesorgt. Wie schon gestern duellierten sich das „Team Bulls“ mit der Paarung „Fiat Rotwild“ um den Tagessieg, doch am Ende überquerten Karl Platt, Stefan Sahm, Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig zeitgleich die Ziellinie (3:20:19,7). Als drittes bewältigten Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind vom „Team Texpa-Simplon“ die 67,48 Kilometer und mit 3.012 Höhenmetern schwere Etappe von Brixen nach San Vigilio Marebbe-Enneberg (3:27:23).
Vor allem die phänomenale Zieleinfahrt sorgte für großen Gesprächsstoff bei Fahrern, Betreuern Fans und Offiziellen. Niemand konnte es so richtig glauben, als nach 67,48 Kilometer die Doppelsieger ex aequo die Ziellinie überquerten. „Das war perfektes Timing“, lachte Andreas Strobel nach der Rennentscheidung ins Mikrofon des Rennsprechers. „Wir sind einfach nur gefahren. Das war reiner Zufall“, so Strobel weiter.
Karl Platt, der weiterhin mit seinem Kollegen Stefan Sahm die Wertung bei den Männern anführt, meinte zum Rennausgang scherzhaft: „Wir sind eben Profis.“ Danach fasste er aber auch die Etappe zusammen: „Mir ging es heute richtig gut, trotz der Hitze und den beiden langen Steigungen. Es war ziemlich schwer, aber dafür war die letzte Abfahrt eine wirkliche Entschädigung. Da sind wir mit maximal 86 km/h runter gefahren“.
Führungswechsel bei den Senior Masters
Weniger knapp, dafür aber entscheidender für das Klassement ging es bei den ältesten Teilnehmern zu: Dank ihres dritten Tagessieges in Folge haben Walter Ehrler und Markus Gisler von den "D'Ürner Oldies" das Grüner Trikot der Senior Master Leader übernommen. Die beiden Schweizer benötigten 4:03:58 Stunden für die Strecke von Brixen nach San Vigilio Marebbe-Enneberg und haben nun rund elf Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierten des Rankings.
Zweiter wurden Franco Martini und Ezio Polo von "I Pensionati" (4:11:29). Beide Italiener dürfen sich damit über ihren ihre erste Podiumsplatzierung freuen. Tagesdritte wurden die bislang schnellsten Senior Master Ferdinand Ganser und Georg Niggl vom "Sport Team Buhler/Gat Kempten-Gox" (4:17:3
.
„Team Raven Canada“ mit zweitem Tagessieg in Folge
Marg Fedyna und Nikki Kassel haben nach ihrem gestrigen Triumph auch die heutige Etappe siegreich beendet. Die beiden Kanadierinnen kamen nach 4:10:43 Stunden ins Ziel. Ihnen folgten, mit rund 2,5 Minuten Rückstand die Trägerinnen des Rosa Trikots der Führenden in der Damenwertung, Sandra und Peggy Klose von "Zwillingscraft" (4:13:20). Dritte wurden Kirsten Rösel und Milena Landtwing vom "Team Haibike-Fujibike" (4:16:13).
„Team KTM“ mit viertem Etappensieg bei den Masters
Ekkehard Dörschlag and Heinz Zörweg haben auch die vierte Etappe der Alpenüberquerung für sich entschieden. Die beiden Österreicher kamen nach 3:30:32 Stunden im Ziel in St. Vigil an und führen weiterhin unangefochten die Master-Wertung an. Zweiter wurde das "Val di Fiemme Team" mit Piergiorgio Dellagiacoma und Gianfranco Degiampietro (3:54:26), gefolgt von Doug Brown und Shan Wilson von "Adidas William Simpson" (3:57:12).
Auch „Rocky Mountain/Haywood“ mit viertem Erfolg bei Mixed-Duos
Nicht anders als erwartet waren Alison Sydor und Carsten Bresser vom Team "Rocky Mountain/Haywood" auch heute wieder das schnellste Mixed-Duo. Die kanadisch-deutsche Paarung überquerte nach 3:54:29 Stunden die Ziellinie. Nach 4:11:47 Stunden kamen auch Bärbel Jungmeier und Werner Fischer vom "Ciclopia Pro Team" ins Ziel. Dritte wurden die US-Amerikaner Louise Kobin und Eric Warkentin von "Xfusion/Shoair", die dank einer Zeit von 4:22:19 Stunden erstmalig den Sprung aufs Podium schafften.
Vorschau Etappe 5: San Vigilio Marebbe-Enneberg – Arabba
Der kürzeste Teilabschnitt des Etappenrennens verläuft zu 100 Prozent auf der klassischen Strecke des ersten Jahres. Nach dem teilweise recht steilen Schotteranstieg zum Ritjoch führt die Route ins Herz der Dolomiten. Über die Armentarawiesen unterhalb des mächtigen Kreuzkofels radeln die Biker ins Gadertal, danach über St. Kassian sanft hinauf zur Pralongia. Die Schotterabfahrt bringt den Transalp-Tross in den neuen Etappenort Arabba.
Zwei Duos haben heute für ein Novum in der Geschichte der JEANTEX BIKE TRANSALP gesorgt. Wie schon gestern duellierten sich das „Team Bulls“ mit der Paarung „Fiat Rotwild“ um den Tagessieg, doch am Ende überquerten Karl Platt, Stefan Sahm, Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig zeitgleich die Ziellinie (3:20:19,7). Als drittes bewältigten Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind vom „Team Texpa-Simplon“ die 67,48 Kilometer und mit 3.012 Höhenmetern schwere Etappe von Brixen nach San Vigilio Marebbe-Enneberg (3:27:23).
Vor allem die phänomenale Zieleinfahrt sorgte für großen Gesprächsstoff bei Fahrern, Betreuern Fans und Offiziellen. Niemand konnte es so richtig glauben, als nach 67,48 Kilometer die Doppelsieger ex aequo die Ziellinie überquerten. „Das war perfektes Timing“, lachte Andreas Strobel nach der Rennentscheidung ins Mikrofon des Rennsprechers. „Wir sind einfach nur gefahren. Das war reiner Zufall“, so Strobel weiter.
Karl Platt, der weiterhin mit seinem Kollegen Stefan Sahm die Wertung bei den Männern anführt, meinte zum Rennausgang scherzhaft: „Wir sind eben Profis.“ Danach fasste er aber auch die Etappe zusammen: „Mir ging es heute richtig gut, trotz der Hitze und den beiden langen Steigungen. Es war ziemlich schwer, aber dafür war die letzte Abfahrt eine wirkliche Entschädigung. Da sind wir mit maximal 86 km/h runter gefahren“.
Führungswechsel bei den Senior Masters
Weniger knapp, dafür aber entscheidender für das Klassement ging es bei den ältesten Teilnehmern zu: Dank ihres dritten Tagessieges in Folge haben Walter Ehrler und Markus Gisler von den "D'Ürner Oldies" das Grüner Trikot der Senior Master Leader übernommen. Die beiden Schweizer benötigten 4:03:58 Stunden für die Strecke von Brixen nach San Vigilio Marebbe-Enneberg und haben nun rund elf Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierten des Rankings.
Zweiter wurden Franco Martini und Ezio Polo von "I Pensionati" (4:11:29). Beide Italiener dürfen sich damit über ihren ihre erste Podiumsplatzierung freuen. Tagesdritte wurden die bislang schnellsten Senior Master Ferdinand Ganser und Georg Niggl vom "Sport Team Buhler/Gat Kempten-Gox" (4:17:3
„Team Raven Canada“ mit zweitem Tagessieg in Folge
Marg Fedyna und Nikki Kassel haben nach ihrem gestrigen Triumph auch die heutige Etappe siegreich beendet. Die beiden Kanadierinnen kamen nach 4:10:43 Stunden ins Ziel. Ihnen folgten, mit rund 2,5 Minuten Rückstand die Trägerinnen des Rosa Trikots der Führenden in der Damenwertung, Sandra und Peggy Klose von "Zwillingscraft" (4:13:20). Dritte wurden Kirsten Rösel und Milena Landtwing vom "Team Haibike-Fujibike" (4:16:13).
„Team KTM“ mit viertem Etappensieg bei den Masters
Ekkehard Dörschlag and Heinz Zörweg haben auch die vierte Etappe der Alpenüberquerung für sich entschieden. Die beiden Österreicher kamen nach 3:30:32 Stunden im Ziel in St. Vigil an und führen weiterhin unangefochten die Master-Wertung an. Zweiter wurde das "Val di Fiemme Team" mit Piergiorgio Dellagiacoma und Gianfranco Degiampietro (3:54:26), gefolgt von Doug Brown und Shan Wilson von "Adidas William Simpson" (3:57:12).
Auch „Rocky Mountain/Haywood“ mit viertem Erfolg bei Mixed-Duos
Nicht anders als erwartet waren Alison Sydor und Carsten Bresser vom Team "Rocky Mountain/Haywood" auch heute wieder das schnellste Mixed-Duo. Die kanadisch-deutsche Paarung überquerte nach 3:54:29 Stunden die Ziellinie. Nach 4:11:47 Stunden kamen auch Bärbel Jungmeier und Werner Fischer vom "Ciclopia Pro Team" ins Ziel. Dritte wurden die US-Amerikaner Louise Kobin und Eric Warkentin von "Xfusion/Shoair", die dank einer Zeit von 4:22:19 Stunden erstmalig den Sprung aufs Podium schafften.
Vorschau Etappe 5: San Vigilio Marebbe-Enneberg – Arabba
Der kürzeste Teilabschnitt des Etappenrennens verläuft zu 100 Prozent auf der klassischen Strecke des ersten Jahres. Nach dem teilweise recht steilen Schotteranstieg zum Ritjoch führt die Route ins Herz der Dolomiten. Über die Armentarawiesen unterhalb des mächtigen Kreuzkofels radeln die Biker ins Gadertal, danach über St. Kassian sanft hinauf zur Pralongia. Die Schotterabfahrt bringt den Transalp-Tross in den neuen Etappenort Arabba.
Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.
Platt/Sahm siegreich / Führenden der jeweiligen Wertungen bauen Vorsprung aus / Andreas Strobel mit Sturz
Karl Platt und Stefan Sahm haben die fünfte von acht Etappen der JEANTEX BIKE TRANSALP 2007 für sich entschieden. Die beiden Profis vom „Team Bulls“ bewältigten die 2.337 Höhenmeter und 50,91 Kilometer lange Strecke von San Vigilio Marebbe-Enneberg nach Arabba in 2:35:56 Stunden. Knapp drei Minuten später erreichten auch Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig von „Fiat Rotwild“ das Ziel (2:39:01). Als drittes Duo kam das „Team Texpa-Simplon“ mit Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind an (2:40:43).
Im letzten Anstieg hoch zum Pralongia hatten Platt/Sahm das Tempo forciert und den entscheidenden Vorsprung herausfahren können, nachdem die Top-3 der ersten Hälfte des härtesten Mountainbike-Rennens Europas zuvor zusammen das Feld hinter sich gelassen hatten. Beide haben nunmehr ein beruhigendes Polster von 8:42 Minuten auf die zweitplatzierte Paarung Strobel/Wieltschnig, die allerdings die Folgen eines Sturzes zu verkraften hatten.
Harter Tag für Andreas Strobel
Dass die Träger des Gelben Trikots ihre Führung in der Gesamtwertung ausbauten, war heute auch für Platt/Sahm eher zweitrangig. Denn während einer leichten Abfahrt stürzte Andreas Strobel vom zweitplatzierten Team „Fiat Rotwild“ und zog sich Verletzungen an der rechten Schulter und der Hüfte zu. „Andreas ist in einer Spurrille mit dem Vorderrad weggerutscht und dadurch vorwärts über das Rad geflogen. Wir haben dann natürlich langsam gemacht, um zu sehen wie schlimm es ist“, berichtete Stefan Sahm, der direkt hinter dem Unglücksraben fuhr. Strobel selbst sagte: „Ich bin im Schotter weggerutscht. Ich konnte überhaupt nicht mehr reagieren. Ich habe mich dann mit Kreislaufproblemen ins Ziel gequält. Mir war immer wieder schlecht.“
Klose-Zwillinge bauen Führung bei den Damen aus
Sandra und Peggy Klose vom Team „Zwillingskraft“ haben dank ihres zweiten Sieges ebenfalls ihre Führung bei den Damen ausbauen können. Die Trägerinnen des Rosa Trikots erreichten Arabba in einer Zeit von 3:23:39 Stunden. Nur 48,21 Sekunden nach ihnen überquerten Kirsten Rösel und Milena Landtwing vom „Team Haibike-Fujibike“ die Ziellinie (3:24:46) und feierten damit ihre bislang beste Platzierung. Eine viertel Stunde nach den Siegerrinnen kamen die drittplatzierten Marg Fedyna und Nikki Kassel vom „Team Raven Canada“ an (3:38:49).
„Team KTM“ wieder nicht zu schlagen
Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg ziehen einsam ihre Kreise an der Spitze der Masterswertung. Die beiden Österreicher vom „Team KTM“ benötigten heute für die kürzeste Distanz der Alpenüberquerung 2:46:18 Stunden. Mit knapp 12,5 Minuten Rückstand erreichten auch die beiden zweit- und drittplatzierten Duos „Nordic Sportscenter“ (2:58:3
mit Henrik Cohen sowie Thomas Aaboe und „Adidas William Simpson“ (2:58:53) bestehend aus Doug Brown and Shan Wilson das Ziel.
Trotz ihres großen Vorsprungs scheinen die Träger des Blauen Trikots noch Reserven zu haben. „Wir haben, was das Ranking angeht, keinen Druck von hinten. Deswegen konnten wir heute ruhig fahren und die Panoramastrecke als auch die super Aussicht genießen. Wir haben ein paar Kräfte für die nächsten Tage gespart, um auch noch die restlichen Etappen zu gewinnen, sagte Heinz Zörweg.
„Rocky Mountain/Haywood“ ebenfalls ohne Schwierigkeiten
Alison Sydor und Carsten Bresser haben ebenfalls ihren fünften Tagessieg einfahren können. Die kanadische Olympiazweite von Atlanta und ihr deutscher Partner von „Rocky Mountain/Haywood“ waren 3:08:41 Stunden von St. Vigil nach Arabba unterwegs. Zweite wurden Bärbel Jungmeier und Werner Fischer vom „Ciclopia Pro Team“ (3:11:0
. 14 Minuten nach der österreichisch-schweizerischen Paarung kamen Louise Kobin und Eric Warkentin vom amerikanischen „Xfusion/Shoair“-Team als Dritte an (3:25:37).
Nach dem Rennen meinte der Seriensieger Carsten Bresser: „Heute war es die bisher schönste Etappe, auch wenn sie bei nur 50 Kilometern ziemlich anspruchsvoll war. Alison ist gut drauf und wir können unseren Rhythmus fahren. Das ist ganz gut so, denn die Konkurrenz ist stärker als bei der BIKE TRANS GERMANY. Es gibt ja noch drei Möglichkeiten uns zu schlagen.“
„D’Ürner Oldies“ feiern vierten Sieg
Die „"D'Ürner Oldies“ Walter Ehrler und Markus Gisler fahren auch morgen wieder im Grünen Trikot. Die beiden Schweizer konnten heute ihren Vorsprung bei den Senior Masters um weitere knapp 4,5 Minuten ausbauen. Ehrler/Gisler waren insgesamt 3:11:21 Stunden unterwegs. Das „Sport Team Buhler/Gat Kempten-Gox“ mit Ferdinand Ganser und Georg Niggl erreichte als zweites Duo das heutige Etappenziel (3:16:02). Rund zwei Minuten später folgten die Norweger Terje Lund und Sigurd Roeggen von „Ryegutta“ (3:18:11).
Markus Gisler bezog nach dem Zieleinlauf Stellung und erklärte die Stärke der beiden „D'Ürner Oldies“: „Wir fahren gleichmäßig. Außerdem macht der ältere (Walter, 56 Jahre) die Pace. Er fährt wie ein Schweizer Uhrwerk.“
Vorschau Etappe 6: Arabba – Predazzo/Val di Fiemme
Nach einem neuen Stopp folgt direkt ein neuer Pass im Repertoire der JEANTEX BIKE TRANSALP: der Passo Padon, der zudem mit 2.371 Metern das Dach des Jubiläumsrennens ist, wartet auf der sechsten Etappe (76,13 Kilometer und 2.702 Höhenmeter) auf die Fahrer. Nach langer Schotterauffahrt folgt am Ende die einzige Schiebepassage des Rennens. Danach können sich die Biker auf der über 30 Kilometer langen Abfahrt ins Fassatal bis nach Moena erholen, ehe es hinauf auf den Karerpass geht. Danach folgen die Schotterrennstrecke über den Templweg und der Schlussanstieg zum Passo Feudo. Auf einer steilen Abfahrt rollt das Feld abschließend in den neuen Etappenort Predazzo im Val di Fiemme.
Karl Platt und Stefan Sahm haben die fünfte von acht Etappen der JEANTEX BIKE TRANSALP 2007 für sich entschieden. Die beiden Profis vom „Team Bulls“ bewältigten die 2.337 Höhenmeter und 50,91 Kilometer lange Strecke von San Vigilio Marebbe-Enneberg nach Arabba in 2:35:56 Stunden. Knapp drei Minuten später erreichten auch Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig von „Fiat Rotwild“ das Ziel (2:39:01). Als drittes Duo kam das „Team Texpa-Simplon“ mit Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind an (2:40:43).
Im letzten Anstieg hoch zum Pralongia hatten Platt/Sahm das Tempo forciert und den entscheidenden Vorsprung herausfahren können, nachdem die Top-3 der ersten Hälfte des härtesten Mountainbike-Rennens Europas zuvor zusammen das Feld hinter sich gelassen hatten. Beide haben nunmehr ein beruhigendes Polster von 8:42 Minuten auf die zweitplatzierte Paarung Strobel/Wieltschnig, die allerdings die Folgen eines Sturzes zu verkraften hatten.
Harter Tag für Andreas Strobel
Dass die Träger des Gelben Trikots ihre Führung in der Gesamtwertung ausbauten, war heute auch für Platt/Sahm eher zweitrangig. Denn während einer leichten Abfahrt stürzte Andreas Strobel vom zweitplatzierten Team „Fiat Rotwild“ und zog sich Verletzungen an der rechten Schulter und der Hüfte zu. „Andreas ist in einer Spurrille mit dem Vorderrad weggerutscht und dadurch vorwärts über das Rad geflogen. Wir haben dann natürlich langsam gemacht, um zu sehen wie schlimm es ist“, berichtete Stefan Sahm, der direkt hinter dem Unglücksraben fuhr. Strobel selbst sagte: „Ich bin im Schotter weggerutscht. Ich konnte überhaupt nicht mehr reagieren. Ich habe mich dann mit Kreislaufproblemen ins Ziel gequält. Mir war immer wieder schlecht.“
Klose-Zwillinge bauen Führung bei den Damen aus
Sandra und Peggy Klose vom Team „Zwillingskraft“ haben dank ihres zweiten Sieges ebenfalls ihre Führung bei den Damen ausbauen können. Die Trägerinnen des Rosa Trikots erreichten Arabba in einer Zeit von 3:23:39 Stunden. Nur 48,21 Sekunden nach ihnen überquerten Kirsten Rösel und Milena Landtwing vom „Team Haibike-Fujibike“ die Ziellinie (3:24:46) und feierten damit ihre bislang beste Platzierung. Eine viertel Stunde nach den Siegerrinnen kamen die drittplatzierten Marg Fedyna und Nikki Kassel vom „Team Raven Canada“ an (3:38:49).
„Team KTM“ wieder nicht zu schlagen
Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg ziehen einsam ihre Kreise an der Spitze der Masterswertung. Die beiden Österreicher vom „Team KTM“ benötigten heute für die kürzeste Distanz der Alpenüberquerung 2:46:18 Stunden. Mit knapp 12,5 Minuten Rückstand erreichten auch die beiden zweit- und drittplatzierten Duos „Nordic Sportscenter“ (2:58:3
Trotz ihres großen Vorsprungs scheinen die Träger des Blauen Trikots noch Reserven zu haben. „Wir haben, was das Ranking angeht, keinen Druck von hinten. Deswegen konnten wir heute ruhig fahren und die Panoramastrecke als auch die super Aussicht genießen. Wir haben ein paar Kräfte für die nächsten Tage gespart, um auch noch die restlichen Etappen zu gewinnen, sagte Heinz Zörweg.
„Rocky Mountain/Haywood“ ebenfalls ohne Schwierigkeiten
Alison Sydor und Carsten Bresser haben ebenfalls ihren fünften Tagessieg einfahren können. Die kanadische Olympiazweite von Atlanta und ihr deutscher Partner von „Rocky Mountain/Haywood“ waren 3:08:41 Stunden von St. Vigil nach Arabba unterwegs. Zweite wurden Bärbel Jungmeier und Werner Fischer vom „Ciclopia Pro Team“ (3:11:0
Nach dem Rennen meinte der Seriensieger Carsten Bresser: „Heute war es die bisher schönste Etappe, auch wenn sie bei nur 50 Kilometern ziemlich anspruchsvoll war. Alison ist gut drauf und wir können unseren Rhythmus fahren. Das ist ganz gut so, denn die Konkurrenz ist stärker als bei der BIKE TRANS GERMANY. Es gibt ja noch drei Möglichkeiten uns zu schlagen.“
„D’Ürner Oldies“ feiern vierten Sieg
Die „"D'Ürner Oldies“ Walter Ehrler und Markus Gisler fahren auch morgen wieder im Grünen Trikot. Die beiden Schweizer konnten heute ihren Vorsprung bei den Senior Masters um weitere knapp 4,5 Minuten ausbauen. Ehrler/Gisler waren insgesamt 3:11:21 Stunden unterwegs. Das „Sport Team Buhler/Gat Kempten-Gox“ mit Ferdinand Ganser und Georg Niggl erreichte als zweites Duo das heutige Etappenziel (3:16:02). Rund zwei Minuten später folgten die Norweger Terje Lund und Sigurd Roeggen von „Ryegutta“ (3:18:11).
Markus Gisler bezog nach dem Zieleinlauf Stellung und erklärte die Stärke der beiden „D'Ürner Oldies“: „Wir fahren gleichmäßig. Außerdem macht der ältere (Walter, 56 Jahre) die Pace. Er fährt wie ein Schweizer Uhrwerk.“
Vorschau Etappe 6: Arabba – Predazzo/Val di Fiemme
Nach einem neuen Stopp folgt direkt ein neuer Pass im Repertoire der JEANTEX BIKE TRANSALP: der Passo Padon, der zudem mit 2.371 Metern das Dach des Jubiläumsrennens ist, wartet auf der sechsten Etappe (76,13 Kilometer und 2.702 Höhenmeter) auf die Fahrer. Nach langer Schotterauffahrt folgt am Ende die einzige Schiebepassage des Rennens. Danach können sich die Biker auf der über 30 Kilometer langen Abfahrt ins Fassatal bis nach Moena erholen, ehe es hinauf auf den Karerpass geht. Danach folgen die Schotterrennstrecke über den Templweg und der Schlussanstieg zum Passo Feudo. Auf einer steilen Abfahrt rollt das Feld abschließend in den neuen Etappenort Predazzo im Val di Fiemme.
Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.
Südafrikaner Evans/Stewart mit erstem Tagesieg bei der JEANTEX BIKE TRANSALP / Spannung bei Senior Masters steigt
Kevin Evans und Brandon Stewart haben die sechste Etappe der JEANTEX BIKE TRANSALP 2007 von Arabba nach Predazzo/Val di Fiemme für sich entschieden (3:38:05,5). Das Team „Adidas Mtn“ setzte sich nach 76,13 Kilometern und 2.702 Höhenmeter im Zielsprint gegen die Führenden Biker vom „Team Bulls“, Karl Platt und Stefan Sahm (3:38:06) durch. Dritter wurden Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig von „Fiat Rotwild“ (3:38:23), dicht gefolgt vom „Team Texpa-Simplon“ mit Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind (3:38:26).
Über den gesamten Rennverlauf hatte sich bereits ein knapper Sprintentscheid um den Etappensieg angekündigt. Schon im Anstieg zum ersten Berg des heutigen Tages, dem Passo Padon, hatten sich sechs Fahrer-Paarungen absetzen können. Erst nach dem Karerpass hatten zwei davon abreißen lassen müssen, so dass das „Team Bulls“, das „Team Texpa-Simplon“ sowie „Fiat Rotwild“ und „Adidas Mtn“ zu viert den Passo Feudo in Angriff nahmen. „Am Anfang war es recht gemächlich, so dass wir mit den Führenden mithalten konnten. Am vorletzten Anstieg haben wir dann attackiert und konnten das Feld ein wenig sprengen“, erklärte Kevin Evans, der am Schluss als Erster über die Ziellinie fuhr.
Bevor es so weit war, hatten die späteren ersten beiden Teams im letzten, extrem steilen Downhill den entscheidenden Vorsprung herausfahren können - mit dem glücklicheren Ende für die Südafrikaner. „Neben meinen beiden nationalen Meistertiteln im Cross Country und Marathon ist das der beste Sieg in diesem Jahr“, freute sich Evans dementsprechend.
Ganser/Niggl melden sich bei den Senior Masters zurück
Das „Sport Team Buhler/Gat Kempten-Gox“ hat sich mit seinem zweiten Etappensieg eindrucksvoll zurück gemeldet (4:13:11). Die beiden Deutschen Ferdinand Ganser und Georg Niggl verkürzten damit ihren Rückstand in der Gesamtwertung um 8,38 Minuten auf nur mehr 7,31 Minuten auf die heute zweitplatzierten „D'Ürner Oldies“ Walter Ehrler und Markus Gisler (4:21:50). Dritter wurden, wie schon in den letzten Tage, die beiden Norweger Terje Lund und Sigurd Roeggen von „Ryegutta“ (4:34:2
.
„Team KTM“ dominiert weiterhin die Masterswertung
Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg haben den sechsten Sieg im sechsten Rennen gefeiert. Die beiden Österreicher vom „Team KTM“ überquerten die Ziellinie in Predazzo nach 3:41:29 Stunden und verwiesen damit das Duo „Adidas William Simpson“ mit Doug Brown und Shan Wilson mit mehr als zwanzig Minuten Vorsprung auf Rang zwei (4:01:4
. Als drittes Team kamen Bärti Bucher und Renato Burch von „Sponsor Food Sports“ in Ziel (4:04:12).
„Team Raven Canada“ mit drittem Sieg bei den Frauen
Marg Fedyna und Nikki Kassel haben einmal mehr gezeigt, was möglich gewesen wäre, hätte Nikki Kassel nicht die ersten beiden Tagen Fiebergeplagt absolvieren müssen. Mit fast sechs Minuten Vorsprung, auf das führende Team „Zwillingscraft“ (4:29:15) mit Sandra und Peggy Klose, überquerten die beiden Kanadierinnen vom „Team Raven Canada“ nach 4:23:25 Stunden die Ziellinie in Arabba. Mit einer Zeit von 4:35:34 Stunden meldeten sich Kerstin Brachtendorf und Danièle Troesch von „Fiat Rotwild-Damen“ als Dritte auf dem Podium zurück.
„Wir hatten einen guten Tag und einfach Spaß“, meinte Marg Fedyna nach dem Rennen. „Die Tragepassage hoch zum Passo Padon war einfach unser Ding. Das war unser Vorteil.“ Gefragt, was in den nächsten Tagen noch möglich sei, meinte die 43-Jährige: „Wir geben unser Bestes und versuchen Spaß zu haben. Wenn wir damit gewinnen sollten, wäre das ein schöner Bonus.“
„Rocky Mountain/Haywood“ weiterhin topp
Alison Sydor und Carsten Bresser von „Rocky Mountain/Haywood“ haben heute ihren sechsten Sieg in Folge heimgefahren. Die kanadisch-deutsche Paarung benötigte heute von Arabba nach Predazzo/Val di Fiemme 4:15:15 Stunden. Als zweites Mixed-Duo kam das „Ciclopia Pro Team“, bestehend aus Bärbel Jungmeier und Werner Fischer, ins Ziel (4:19:25). Über ihren ersten Podiumsplatz freuten sich Conny und Walter Marquardt vom „Team Steppenwolf-Bikes“ (4:33:15).
Vorschau Etappe 7: Predazzo/Val di Fiemme – Folgaria
Am vorletzten Tag wartet die Königsetappe auf die 550 Zweierteams, die die Herausforderung der Alpenüberquerung angenommen haben. Über 102 Kilometer und 3.000 Höhenmeter müssen zurückgelegt werden. Ehe es aber an die Reserven geht, fängt es mit einem 18 Kilometer langen Einrollen auf einem Fahrradweg an. Danach folgt der lange Anstieg zum Manghenpass. Fahrtechnisch ist er wenig anspruchsvoll, genau so wenig wie die Abfahrt ins Val Sugana und die nächste Bergaufpassage auf dem historischen Kaiserjägerweg, auf dem österreichische Soldaten in den 1. Weltkrieg gezogen sind. Doch dann ändert sich der Charakter der siebten Etappe völlig: Über anspruchsvolle Trails und Waldwege führt die Strecke mit vielen kurzen Anstiegen und Abfahrten nach Folgaria.
Kevin Evans und Brandon Stewart haben die sechste Etappe der JEANTEX BIKE TRANSALP 2007 von Arabba nach Predazzo/Val di Fiemme für sich entschieden (3:38:05,5). Das Team „Adidas Mtn“ setzte sich nach 76,13 Kilometern und 2.702 Höhenmeter im Zielsprint gegen die Führenden Biker vom „Team Bulls“, Karl Platt und Stefan Sahm (3:38:06) durch. Dritter wurden Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig von „Fiat Rotwild“ (3:38:23), dicht gefolgt vom „Team Texpa-Simplon“ mit Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind (3:38:26).
Über den gesamten Rennverlauf hatte sich bereits ein knapper Sprintentscheid um den Etappensieg angekündigt. Schon im Anstieg zum ersten Berg des heutigen Tages, dem Passo Padon, hatten sich sechs Fahrer-Paarungen absetzen können. Erst nach dem Karerpass hatten zwei davon abreißen lassen müssen, so dass das „Team Bulls“, das „Team Texpa-Simplon“ sowie „Fiat Rotwild“ und „Adidas Mtn“ zu viert den Passo Feudo in Angriff nahmen. „Am Anfang war es recht gemächlich, so dass wir mit den Führenden mithalten konnten. Am vorletzten Anstieg haben wir dann attackiert und konnten das Feld ein wenig sprengen“, erklärte Kevin Evans, der am Schluss als Erster über die Ziellinie fuhr.
Bevor es so weit war, hatten die späteren ersten beiden Teams im letzten, extrem steilen Downhill den entscheidenden Vorsprung herausfahren können - mit dem glücklicheren Ende für die Südafrikaner. „Neben meinen beiden nationalen Meistertiteln im Cross Country und Marathon ist das der beste Sieg in diesem Jahr“, freute sich Evans dementsprechend.
Ganser/Niggl melden sich bei den Senior Masters zurück
Das „Sport Team Buhler/Gat Kempten-Gox“ hat sich mit seinem zweiten Etappensieg eindrucksvoll zurück gemeldet (4:13:11). Die beiden Deutschen Ferdinand Ganser und Georg Niggl verkürzten damit ihren Rückstand in der Gesamtwertung um 8,38 Minuten auf nur mehr 7,31 Minuten auf die heute zweitplatzierten „D'Ürner Oldies“ Walter Ehrler und Markus Gisler (4:21:50). Dritter wurden, wie schon in den letzten Tage, die beiden Norweger Terje Lund und Sigurd Roeggen von „Ryegutta“ (4:34:2
„Team KTM“ dominiert weiterhin die Masterswertung
Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg haben den sechsten Sieg im sechsten Rennen gefeiert. Die beiden Österreicher vom „Team KTM“ überquerten die Ziellinie in Predazzo nach 3:41:29 Stunden und verwiesen damit das Duo „Adidas William Simpson“ mit Doug Brown und Shan Wilson mit mehr als zwanzig Minuten Vorsprung auf Rang zwei (4:01:4
„Team Raven Canada“ mit drittem Sieg bei den Frauen
Marg Fedyna und Nikki Kassel haben einmal mehr gezeigt, was möglich gewesen wäre, hätte Nikki Kassel nicht die ersten beiden Tagen Fiebergeplagt absolvieren müssen. Mit fast sechs Minuten Vorsprung, auf das führende Team „Zwillingscraft“ (4:29:15) mit Sandra und Peggy Klose, überquerten die beiden Kanadierinnen vom „Team Raven Canada“ nach 4:23:25 Stunden die Ziellinie in Arabba. Mit einer Zeit von 4:35:34 Stunden meldeten sich Kerstin Brachtendorf und Danièle Troesch von „Fiat Rotwild-Damen“ als Dritte auf dem Podium zurück.
„Wir hatten einen guten Tag und einfach Spaß“, meinte Marg Fedyna nach dem Rennen. „Die Tragepassage hoch zum Passo Padon war einfach unser Ding. Das war unser Vorteil.“ Gefragt, was in den nächsten Tagen noch möglich sei, meinte die 43-Jährige: „Wir geben unser Bestes und versuchen Spaß zu haben. Wenn wir damit gewinnen sollten, wäre das ein schöner Bonus.“
„Rocky Mountain/Haywood“ weiterhin topp
Alison Sydor und Carsten Bresser von „Rocky Mountain/Haywood“ haben heute ihren sechsten Sieg in Folge heimgefahren. Die kanadisch-deutsche Paarung benötigte heute von Arabba nach Predazzo/Val di Fiemme 4:15:15 Stunden. Als zweites Mixed-Duo kam das „Ciclopia Pro Team“, bestehend aus Bärbel Jungmeier und Werner Fischer, ins Ziel (4:19:25). Über ihren ersten Podiumsplatz freuten sich Conny und Walter Marquardt vom „Team Steppenwolf-Bikes“ (4:33:15).
Vorschau Etappe 7: Predazzo/Val di Fiemme – Folgaria
Am vorletzten Tag wartet die Königsetappe auf die 550 Zweierteams, die die Herausforderung der Alpenüberquerung angenommen haben. Über 102 Kilometer und 3.000 Höhenmeter müssen zurückgelegt werden. Ehe es aber an die Reserven geht, fängt es mit einem 18 Kilometer langen Einrollen auf einem Fahrradweg an. Danach folgt der lange Anstieg zum Manghenpass. Fahrtechnisch ist er wenig anspruchsvoll, genau so wenig wie die Abfahrt ins Val Sugana und die nächste Bergaufpassage auf dem historischen Kaiserjägerweg, auf dem österreichische Soldaten in den 1. Weltkrieg gezogen sind. Doch dann ändert sich der Charakter der siebten Etappe völlig: Über anspruchsvolle Trails und Waldwege führt die Strecke mit vielen kurzen Anstiegen und Abfahrten nach Folgaria.
Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.
Platt/Sahm unterstreichen Stärke mit fünftem Tageserfolg / „Team Texpa-Simplon“ im Pech / Favoriten bauen Führung aus
Karl Platt und Stefan Sahm haben die vorletzte Etappe der JEANTEX BIKE TRANSALP gewonnen und damit ihren fünften Tageserfolg gefeiert. Die beiden Profis vom „Team Bulls“ benötigten für das längste Teilstück der diesjährigen Alpenüberquerung von Predazzo/Val di Fiemme nach Folgaria (102,55 km und 2.967 Höhenmeter) 4:06:34 Stunden. Zweiter wurden Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig von „Fiat Rotwild“ (4:12:22), gefolgt von den beiden Österreichern Thomas Wallner und Markus Stock vom Team „Adidas Fuji-Dtswiss“ (4:15:16), die sich über ihr erstes Podiumsresultat freuen durften.
Der zweite Berg am heutigen Tage verhinderte einen weiteren Zielsprint. Denn ungefähr bei der Hälfte des Kaiserjägerwegs gab das „Team Bulls“ Gas. „Wir haben uns die letzten zwei, drei Tage ein wenig zurückgehalten. Heute musste ich aber mal wieder drauf halten“, äußerte dann auch Karl Platt nach dem Rennen. Der Partner des viermaligen Transalp-Siegers, Stefan Sahm, ergänzte: „Wir sind recht schnell den Asphalt-Anstieg gefahren. Das Team Texpa-Simplon hat zwar noch eine Zeit mithalten können, musste dann aber im Steilen abreißen lassen.“
Zwei Franken im Pech
Obwohl sie nicht ganz mit den späteren Siegern mithalten konnten, war bis zur zweiten Verpflegungsstation die Welt für Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind noch in Ordnung. Doch knapp fünf Kilometer später verfuhren sich die beiden Franken vom „Team Texpa-Simplon“ an Position zwei liegend trotz Beschilderung und verloren einige Minuten. „Wir haben uns heute insgesamt dreimal verfahren. Das ist ärgerlich, denn wir sind heute wirklich topp gefahren. Wir waren an der Abzweigung einfach zu schnell dran und haben das Schild nicht gesehen.“
Trost kam allerdings von Markus Stock, der den heutigen Tag mit seinem Partner auf Rang drei beendete: „Wir hatten heute Glück. Die moralischen Dritten sind eigentlich Texpa-Simplon. Für uns ist es allerdings eine schöne Sache, auch wenn es nicht ganz selbst erarbeitet ist, denn wir hatten die ganze Woche Pech mit Stürzen und platten Reifen. Jeder Tag war ein einziger Kampf.“
„Team KTM“ bei den Masters unschlagbar
Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg haben einmal mehr bewiesen, wer das Zepter bei den Masters-Teams schwingt. Die beiden Biker vom „Team KTM“ sicherten sich nicht nur in 4:14:34 Stunden den siebten Tagessieg in Folge, sondern kamen auch als insgesamt drittschnellstes Duo in Folgaria an. Zweiter wurde die Paarung „Sponsor Sport Food“ mit Bärti Bucher und Renato Burch (4:42:39), vor „Scott Belgium“ bestehend aus Luc van Roy und Paul Heylen (4:43:50), die sich über ihr bislang bestes Resultat freuen durften.
„Team Raven Canada“ erneut topp bei den Frauen
Die Kanadierinnen Marg Fedyna und Nikki Kassel vom „Team Raven Canada“ haben die siebte Etappe für sich entschieden. Beide benötigten von Predazzo nach Folgaria 5:02:19 Stunden. Ihnen folgten auf Rang zwei die Schwestern Sandra und Peggy Klose von „Zwillingscraft“ (5:06:36), denen der Sieg bei den Damen wohl nicht mehr zu nehmen ist. Dritte wurden Kerstin Brachtendorf und Danièle Troesch von "Fiat Rotwild-Damen" (5:15:50).
„Rocky Mountain/Haywood“ setzt Durchmarsch fort
Alison Sydor und Carsten Bresser haben heute ihren siebten Sieg gefeiert und geben sich weiterhin keine Blöße. Nach 4:45:53 Stunden erreichte die Paarung „Rocky Mountain/Haywood“ das Ziel. Knapp 15 Minuten später folgten Bärbel Jungmeier und Werner Fischer vom „Ciclopia Pro Team“ (5:00:51). Dritte wurden Louise Kobin und Eric Warkentin von „Xfusion/Shoair“ aus den USA (5:14:0
, die damit auch den dritten Rang im Mixed-Ranking ergatterten.
Sie scheinen ein Abonnement auf den zweiten Platz zu haben. Nach vorne reicht es nicht ganz, auf Platz drei ist immer genügend Luft. Die Rede ist von Bärbel Jungmeier und Werner Fischer. Die Österreicherin meinte dann auch: „Wir fühlen uns sehr gut. Alison und Carsten fahren in einer eigenen Klasse, was uns auch vorher schon klar war. Zumindest die letzten beiden Tage waren wir dicht dran. Es ist keine Schande, Zweiter hinter ihnen zu werden.“
“D'Ürner Oldies” bauen Führung bei den Ältesten wieder aus
Nachdem sie gestern einige Minuten ihres Vorsprungs in der Senior Mastersklasse verloren hatten, haben die Träger des Grünen Trikots, Walter Ehrler und Markus Gisler heute wieder Zeit drauf gepackt. Die „D'Ürner Oldies“ erreichten das Ziel nach 4:48:19 Stunden. Knapp 17 Minuten nach ihnen kamen die Zweitplatzierten des Senior Mastersrankings ins Ziel. Ferdinand Ganser und Georg Niggl vom „Sport Team Buhler/Gat Kempten-Gox“ brauchten 5:05:14 Stunden. Dritte wurden die „Buelibiketigers“ mit den Schweizern Jiri Cesal und Urs Güntensberger (5:21:52), die zum ersten Mal den Sprung aufs Podium schafften.
Vorschau Etappe 8: Folgaria – Riva del Garda
Waren am Vortag noch die Konditionsbären gefragt, kommen auf den letzten
65 Kilometern zum Gardasee die Fahrtechniker zum Zug. Nach den ersten beiden Anstiegen zu den alten Festungen und dem Monte Finonchio müssen die Biker eine 1.000 Höhenmeter bietende Trail-Abfahrt auf alten Militärwegen bis nach Rovereto bewältigen. Mit nur kurzen Schotterunterbrechungen reihen sich schmale Wald-Trails mit Wurzeln und Felsbrocken aneinander, die Konzentration darf keinen Moment nachlassen. Über Patrone geht es zum letzten Berg des Jubiläumsrennens, den Passo Bordala, von wo es auf der berühmten Strecke des Bike-Marathons hinunter nach Riva del Garda geht.
Hier dürfen sich dann alle Finisher im Gardasee abkühlen und natürlich ein rauschendes Geburtstagsfest inklusive Feuerwerk feiern.
Karl Platt und Stefan Sahm haben die vorletzte Etappe der JEANTEX BIKE TRANSALP gewonnen und damit ihren fünften Tageserfolg gefeiert. Die beiden Profis vom „Team Bulls“ benötigten für das längste Teilstück der diesjährigen Alpenüberquerung von Predazzo/Val di Fiemme nach Folgaria (102,55 km und 2.967 Höhenmeter) 4:06:34 Stunden. Zweiter wurden Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig von „Fiat Rotwild“ (4:12:22), gefolgt von den beiden Österreichern Thomas Wallner und Markus Stock vom Team „Adidas Fuji-Dtswiss“ (4:15:16), die sich über ihr erstes Podiumsresultat freuen durften.
Der zweite Berg am heutigen Tage verhinderte einen weiteren Zielsprint. Denn ungefähr bei der Hälfte des Kaiserjägerwegs gab das „Team Bulls“ Gas. „Wir haben uns die letzten zwei, drei Tage ein wenig zurückgehalten. Heute musste ich aber mal wieder drauf halten“, äußerte dann auch Karl Platt nach dem Rennen. Der Partner des viermaligen Transalp-Siegers, Stefan Sahm, ergänzte: „Wir sind recht schnell den Asphalt-Anstieg gefahren. Das Team Texpa-Simplon hat zwar noch eine Zeit mithalten können, musste dann aber im Steilen abreißen lassen.“
Zwei Franken im Pech
Obwohl sie nicht ganz mit den späteren Siegern mithalten konnten, war bis zur zweiten Verpflegungsstation die Welt für Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind noch in Ordnung. Doch knapp fünf Kilometer später verfuhren sich die beiden Franken vom „Team Texpa-Simplon“ an Position zwei liegend trotz Beschilderung und verloren einige Minuten. „Wir haben uns heute insgesamt dreimal verfahren. Das ist ärgerlich, denn wir sind heute wirklich topp gefahren. Wir waren an der Abzweigung einfach zu schnell dran und haben das Schild nicht gesehen.“
Trost kam allerdings von Markus Stock, der den heutigen Tag mit seinem Partner auf Rang drei beendete: „Wir hatten heute Glück. Die moralischen Dritten sind eigentlich Texpa-Simplon. Für uns ist es allerdings eine schöne Sache, auch wenn es nicht ganz selbst erarbeitet ist, denn wir hatten die ganze Woche Pech mit Stürzen und platten Reifen. Jeder Tag war ein einziger Kampf.“
„Team KTM“ bei den Masters unschlagbar
Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg haben einmal mehr bewiesen, wer das Zepter bei den Masters-Teams schwingt. Die beiden Biker vom „Team KTM“ sicherten sich nicht nur in 4:14:34 Stunden den siebten Tagessieg in Folge, sondern kamen auch als insgesamt drittschnellstes Duo in Folgaria an. Zweiter wurde die Paarung „Sponsor Sport Food“ mit Bärti Bucher und Renato Burch (4:42:39), vor „Scott Belgium“ bestehend aus Luc van Roy und Paul Heylen (4:43:50), die sich über ihr bislang bestes Resultat freuen durften.
„Team Raven Canada“ erneut topp bei den Frauen
Die Kanadierinnen Marg Fedyna und Nikki Kassel vom „Team Raven Canada“ haben die siebte Etappe für sich entschieden. Beide benötigten von Predazzo nach Folgaria 5:02:19 Stunden. Ihnen folgten auf Rang zwei die Schwestern Sandra und Peggy Klose von „Zwillingscraft“ (5:06:36), denen der Sieg bei den Damen wohl nicht mehr zu nehmen ist. Dritte wurden Kerstin Brachtendorf und Danièle Troesch von "Fiat Rotwild-Damen" (5:15:50).
„Rocky Mountain/Haywood“ setzt Durchmarsch fort
Alison Sydor und Carsten Bresser haben heute ihren siebten Sieg gefeiert und geben sich weiterhin keine Blöße. Nach 4:45:53 Stunden erreichte die Paarung „Rocky Mountain/Haywood“ das Ziel. Knapp 15 Minuten später folgten Bärbel Jungmeier und Werner Fischer vom „Ciclopia Pro Team“ (5:00:51). Dritte wurden Louise Kobin und Eric Warkentin von „Xfusion/Shoair“ aus den USA (5:14:0
Sie scheinen ein Abonnement auf den zweiten Platz zu haben. Nach vorne reicht es nicht ganz, auf Platz drei ist immer genügend Luft. Die Rede ist von Bärbel Jungmeier und Werner Fischer. Die Österreicherin meinte dann auch: „Wir fühlen uns sehr gut. Alison und Carsten fahren in einer eigenen Klasse, was uns auch vorher schon klar war. Zumindest die letzten beiden Tage waren wir dicht dran. Es ist keine Schande, Zweiter hinter ihnen zu werden.“
“D'Ürner Oldies” bauen Führung bei den Ältesten wieder aus
Nachdem sie gestern einige Minuten ihres Vorsprungs in der Senior Mastersklasse verloren hatten, haben die Träger des Grünen Trikots, Walter Ehrler und Markus Gisler heute wieder Zeit drauf gepackt. Die „D'Ürner Oldies“ erreichten das Ziel nach 4:48:19 Stunden. Knapp 17 Minuten nach ihnen kamen die Zweitplatzierten des Senior Mastersrankings ins Ziel. Ferdinand Ganser und Georg Niggl vom „Sport Team Buhler/Gat Kempten-Gox“ brauchten 5:05:14 Stunden. Dritte wurden die „Buelibiketigers“ mit den Schweizern Jiri Cesal und Urs Güntensberger (5:21:52), die zum ersten Mal den Sprung aufs Podium schafften.
Vorschau Etappe 8: Folgaria – Riva del Garda
Waren am Vortag noch die Konditionsbären gefragt, kommen auf den letzten
65 Kilometern zum Gardasee die Fahrtechniker zum Zug. Nach den ersten beiden Anstiegen zu den alten Festungen und dem Monte Finonchio müssen die Biker eine 1.000 Höhenmeter bietende Trail-Abfahrt auf alten Militärwegen bis nach Rovereto bewältigen. Mit nur kurzen Schotterunterbrechungen reihen sich schmale Wald-Trails mit Wurzeln und Felsbrocken aneinander, die Konzentration darf keinen Moment nachlassen. Über Patrone geht es zum letzten Berg des Jubiläumsrennens, den Passo Bordala, von wo es auf der berühmten Strecke des Bike-Marathons hinunter nach Riva del Garda geht.
Hier dürfen sich dann alle Finisher im Gardasee abkühlen und natürlich ein rauschendes Geburtstagsfest inklusive Feuerwerk feiern.
Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.
Platt/Sahm sichern sich sechsten Tageserfolg und Gesamtsieg beim Jubiläumsrennen der JEANTEX BIKE TRANSALP / Klose-Schwestern verteidigen Titel bei den Frauen
Auch auf dem letzten Abschnitt der JEANTEX BIKE TRANSALP 2007 von Folgaria nach Riva del Garda hat das „Team Bulls“ noch einmal seine Stärke gezeigt. Nach 2:59:49 Stunden erreichten Karl Platt und Stefan Sahm das Ziel und feierten somit ihren Gesamterfolg bei der Jubiläumsveranstaltung standesgemäß mit ihrem sechsten Etappensieg. Insgesamt benötigten Platt/Sahm 27:32:30 Stunden für die 628,36 Kilometer und 20.836 Höhenmeter von Mittenwald zum Gardasee. Als zweites Männerteam absolvierten Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig von „Fiat Rotwild“ das letzte Teilstück (3:14:21). Dritter wurden Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind vom „Team Texpa-Simplon“ (3:16:07), die zusammen mit Strobel Wieltschnig das Podium der Männer im Gesamtranking komplettieren.
Schon am ersten Anstieg des letzten Tages der Alpenüberquerung machten Platt/Sahm mächtig Dampf und fuhren bis zur ersten Verpflegungsstation schnell einen komfortablen Vorsprung von rund vier Minuten heraus, den sie auf der insgesamt 65,18 Kilometer langen Strecke (2.064 Höhenmeter) kontinuierlich ausbauten. „Wir haben uns gesagt, dass wir heute noch einmal rein hauen und haben deshalb gleich am Anfang attackiert, um später unsere Ruhe zu haben“, erklärte Stefan Sahm nach der Zielankunft am Gardasee. „Es ist ein tolles Gefühl das Triple geschafft zu haben. Ich weiß nicht, ob man so schnell noch einmal alle drei großen Rundfahrten in einem Jahr gewinnt“, freute sich der 31-Jährige.
Sein Partner Karl Platt, der heute seinen fünften Gesamtsieg sicherte, fügte hinzu: „Wir haben dafür sehr hart gearbeitet. Es sieht vielleicht manchmal locker aus, aber man muss sich bei der Hitze und den Bergen immer wieder aufs Neue motivieren. Wir mussten voll fahren, um hier zu gewinnen und sind jetzt natürlich super glücklich, dass wir es geschafft haben.“
„Zwillingscraft“ holt erneut Titel / Sekundenentscheidung um Rang 3
Sandra und Peggy Klose vom Team „Zwillingscraft“ haben ihren Titel von 2006 erfolgreich verteidigen können. Die Schwestern kamen zwar heute als zweites Frauenduo ins Ziel (4:01:49), hatten aber schon auf den Teilabschnitten zuvor für ein ausreichendes Polster gesorgt. „Es ist ein tolles Gefühl, den Titel zu verteidigen, vor allem wenn man bedenkt, wie stark die Konkurrenz war“, meinte Sandra Klose nach dem Rennen. „Wir hatten eine schwere Woche mit vielen Zwischenfällen und Defekten. Außerdem habe ich mich die letzten beiden Tage noch krank ins Ziel gequält. Zudem muss ich meiner Schwester Respekt zollen, die ich ja im letzten Jahr noch hin und wieder gezogen habe."
Kanadierinnen stürmen noch auf dritten Gesamtrang
Der Tagessieg ging erneut an Marg Fedyna und Nikki Kassel vom „Team Raven Canada“, die dank ihres furiosen Rittes (3:53:57) das heute drittplatzierte „Team Haibike-Fujibike“ (4:11:34) mit Kirsten Rösel und Milena Landtwing um 1,4 Sekunden noch vom dritten Gesamtrang verdrängten. Zweiter bei den Damen und heutiger Vierter wurde das Paar von „Fiat Rotwild-Damen“, Kerstin Brachtendorf und Danièle Troesch.
„Team KTM“ verteidigt Siegerring
Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg haben mit acht von acht Etappensiegen eindrucksvoll ihren Vorjahrestitel verteidigt und dürfen sich auch in diesem Jahr den Siegerring anstecken. Nach 3:12:45 Stunden überquerten die beiden Österreicher vom „Team KTM“ die Ziellinie in Riva del Garda als heute zweitschnellstes Team. Zweiter bei den Masters wurde am Abschlusstag „Scott Belgium“ (3:33.00). Allerdings verpassten Luc van Roy und Paul Heylen dennoch das Abschlusspodium bei den Paarungen mit einem Gesamtalter von über 80 Jahren. Das „Sponsor Sport Food“-Team mit Bärti Bucher und Renato Burch kam als Drittes ins Ziel (3:37:39). Die beiden Schweizer sicherten sich damit ebenfalls den dritten Platz in der Masterwertung mit 17 Minuten Rückstand auf „Adidas William Simpson“ mit Doug Brown und Shan Wilson, die heute Vierter wurden.
Nach einer imposanten Woche zog Ekkehard Dörschlag im Zielbereich eine erste Bilanz: „Es war eine super Strecke, die wir sehr genossen haben. Es war eine tolle Sache. Vor allem heute haben wir uns extrem gut gefühlt. Nachdem wir gesehen haben, dass mehr nach vorne geht, haben wir probiert Fiat Rotwild noch einzuholen, was uns auf der letzten Abfahrt geglückt ist.“
„Rocky Mountain/Haywood“ in der Mixed-Wertung ungeschlagen
Sie waren bei den Mixed-Duos das Maß aller Dinge: Alison Sydor und Carsten Bresser von „Rocky Mountain/Haywood“ haben bei ihrem Gesamtsieg ebenfalls alle Teilabschnitte erfolgreich für sich verbuchen können. Am letzten Tag der JEANTEX BIKE TRANSALP benötigte die kanadisch-deutsche Paarung 3:37:02 Stunden. Rund zwanzig Minuten nach ihnen erreichten Conny und Walter Marquardt vom „Team Steppenwolf-Bikes“ das Ziel (3:56:22) und belegten abschließend den dritten Platz. Das heute drittplatzierte „Kraftwerk Bikesport“ (4:11:34) mit Eva Carrer-Enz und Marco Carrer schaffte nicht mehr den Sprung aufs Mixed-Podium. Dort stehen dafür Bärbel Jungmeier und Werner Fischer vom „Ciclopia Pro Team“ als zweitplatziertes Duo, die in Riva del Garda als Viertes einrollten (4:15:04).
Schweizer Uhrwerk sichert sich Sieg in neuer Senior Master Wertung
Die „D'Ürner Oldies“ Walter Ehrler und Markus Gisler haben sich die Siegerringe bei den ältesten Teilnehmern gesichert. Mit ihrem Sieg am letzten Tag (3:50:20) unterstrichen die beiden Schweizer zudem, dass sie zu Recht ganz oben stehen. Zweiter heute, wie auch im Senior Masterklassement, wurden Ferdinand Ganser und Georg Niggl vom „Sport Team Buhler/Gat Kempten-Gox“ (3:51:29). Jiri Cesal und Urs Güntensberger von den „Buelibiketigers“ absolvierten die Etappe von Folgaria nach Riva del Garda als Dritte in 4:10:13 Stunden, dicht gefolgt von den Dritten des finalen Senior Mastersranking Thomas Jäger und Hans-Peter Thönnes von „Jaeger-Motorsport.de“ (4:10:5
.
Auch auf dem letzten Abschnitt der JEANTEX BIKE TRANSALP 2007 von Folgaria nach Riva del Garda hat das „Team Bulls“ noch einmal seine Stärke gezeigt. Nach 2:59:49 Stunden erreichten Karl Platt und Stefan Sahm das Ziel und feierten somit ihren Gesamterfolg bei der Jubiläumsveranstaltung standesgemäß mit ihrem sechsten Etappensieg. Insgesamt benötigten Platt/Sahm 27:32:30 Stunden für die 628,36 Kilometer und 20.836 Höhenmeter von Mittenwald zum Gardasee. Als zweites Männerteam absolvierten Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig von „Fiat Rotwild“ das letzte Teilstück (3:14:21). Dritter wurden Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind vom „Team Texpa-Simplon“ (3:16:07), die zusammen mit Strobel Wieltschnig das Podium der Männer im Gesamtranking komplettieren.
Schon am ersten Anstieg des letzten Tages der Alpenüberquerung machten Platt/Sahm mächtig Dampf und fuhren bis zur ersten Verpflegungsstation schnell einen komfortablen Vorsprung von rund vier Minuten heraus, den sie auf der insgesamt 65,18 Kilometer langen Strecke (2.064 Höhenmeter) kontinuierlich ausbauten. „Wir haben uns gesagt, dass wir heute noch einmal rein hauen und haben deshalb gleich am Anfang attackiert, um später unsere Ruhe zu haben“, erklärte Stefan Sahm nach der Zielankunft am Gardasee. „Es ist ein tolles Gefühl das Triple geschafft zu haben. Ich weiß nicht, ob man so schnell noch einmal alle drei großen Rundfahrten in einem Jahr gewinnt“, freute sich der 31-Jährige.
Sein Partner Karl Platt, der heute seinen fünften Gesamtsieg sicherte, fügte hinzu: „Wir haben dafür sehr hart gearbeitet. Es sieht vielleicht manchmal locker aus, aber man muss sich bei der Hitze und den Bergen immer wieder aufs Neue motivieren. Wir mussten voll fahren, um hier zu gewinnen und sind jetzt natürlich super glücklich, dass wir es geschafft haben.“
„Zwillingscraft“ holt erneut Titel / Sekundenentscheidung um Rang 3
Sandra und Peggy Klose vom Team „Zwillingscraft“ haben ihren Titel von 2006 erfolgreich verteidigen können. Die Schwestern kamen zwar heute als zweites Frauenduo ins Ziel (4:01:49), hatten aber schon auf den Teilabschnitten zuvor für ein ausreichendes Polster gesorgt. „Es ist ein tolles Gefühl, den Titel zu verteidigen, vor allem wenn man bedenkt, wie stark die Konkurrenz war“, meinte Sandra Klose nach dem Rennen. „Wir hatten eine schwere Woche mit vielen Zwischenfällen und Defekten. Außerdem habe ich mich die letzten beiden Tage noch krank ins Ziel gequält. Zudem muss ich meiner Schwester Respekt zollen, die ich ja im letzten Jahr noch hin und wieder gezogen habe."
Kanadierinnen stürmen noch auf dritten Gesamtrang
Der Tagessieg ging erneut an Marg Fedyna und Nikki Kassel vom „Team Raven Canada“, die dank ihres furiosen Rittes (3:53:57) das heute drittplatzierte „Team Haibike-Fujibike“ (4:11:34) mit Kirsten Rösel und Milena Landtwing um 1,4 Sekunden noch vom dritten Gesamtrang verdrängten. Zweiter bei den Damen und heutiger Vierter wurde das Paar von „Fiat Rotwild-Damen“, Kerstin Brachtendorf und Danièle Troesch.
„Team KTM“ verteidigt Siegerring
Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg haben mit acht von acht Etappensiegen eindrucksvoll ihren Vorjahrestitel verteidigt und dürfen sich auch in diesem Jahr den Siegerring anstecken. Nach 3:12:45 Stunden überquerten die beiden Österreicher vom „Team KTM“ die Ziellinie in Riva del Garda als heute zweitschnellstes Team. Zweiter bei den Masters wurde am Abschlusstag „Scott Belgium“ (3:33.00). Allerdings verpassten Luc van Roy und Paul Heylen dennoch das Abschlusspodium bei den Paarungen mit einem Gesamtalter von über 80 Jahren. Das „Sponsor Sport Food“-Team mit Bärti Bucher und Renato Burch kam als Drittes ins Ziel (3:37:39). Die beiden Schweizer sicherten sich damit ebenfalls den dritten Platz in der Masterwertung mit 17 Minuten Rückstand auf „Adidas William Simpson“ mit Doug Brown und Shan Wilson, die heute Vierter wurden.
Nach einer imposanten Woche zog Ekkehard Dörschlag im Zielbereich eine erste Bilanz: „Es war eine super Strecke, die wir sehr genossen haben. Es war eine tolle Sache. Vor allem heute haben wir uns extrem gut gefühlt. Nachdem wir gesehen haben, dass mehr nach vorne geht, haben wir probiert Fiat Rotwild noch einzuholen, was uns auf der letzten Abfahrt geglückt ist.“
„Rocky Mountain/Haywood“ in der Mixed-Wertung ungeschlagen
Sie waren bei den Mixed-Duos das Maß aller Dinge: Alison Sydor und Carsten Bresser von „Rocky Mountain/Haywood“ haben bei ihrem Gesamtsieg ebenfalls alle Teilabschnitte erfolgreich für sich verbuchen können. Am letzten Tag der JEANTEX BIKE TRANSALP benötigte die kanadisch-deutsche Paarung 3:37:02 Stunden. Rund zwanzig Minuten nach ihnen erreichten Conny und Walter Marquardt vom „Team Steppenwolf-Bikes“ das Ziel (3:56:22) und belegten abschließend den dritten Platz. Das heute drittplatzierte „Kraftwerk Bikesport“ (4:11:34) mit Eva Carrer-Enz und Marco Carrer schaffte nicht mehr den Sprung aufs Mixed-Podium. Dort stehen dafür Bärbel Jungmeier und Werner Fischer vom „Ciclopia Pro Team“ als zweitplatziertes Duo, die in Riva del Garda als Viertes einrollten (4:15:04).
Schweizer Uhrwerk sichert sich Sieg in neuer Senior Master Wertung
Die „D'Ürner Oldies“ Walter Ehrler und Markus Gisler haben sich die Siegerringe bei den ältesten Teilnehmern gesichert. Mit ihrem Sieg am letzten Tag (3:50:20) unterstrichen die beiden Schweizer zudem, dass sie zu Recht ganz oben stehen. Zweiter heute, wie auch im Senior Masterklassement, wurden Ferdinand Ganser und Georg Niggl vom „Sport Team Buhler/Gat Kempten-Gox“ (3:51:29). Jiri Cesal und Urs Güntensberger von den „Buelibiketigers“ absolvierten die Etappe von Folgaria nach Riva del Garda als Dritte in 4:10:13 Stunden, dicht gefolgt von den Dritten des finalen Senior Mastersranking Thomas Jäger und Hans-Peter Thönnes von „Jaeger-Motorsport.de“ (4:10:5
Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.

