Thema ohne neue Antworten

Fully vs. Hardtail

daniel
Daniel
Themenersteller
Dabei seit: 19.10.2004
Beiträge: 752
Profil
WWW
Verfasst am: 01. 08. 2006 [16:03]
Schaut mal hier....
http://www.medizin.de/touren/sportmedizin/p5.htm

Gruß
Daniel

Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.
dickertrix
Dickertrix
Dabei seit: 12.12.2005
Beiträge: 154
Profil
Verfasst am: 01. 08. 2006 [17:36]
Ich für meinen Teil habe mich für das HT entschieden, da ich mich darauf eindeutig wohler fühle. In der Region in der wir uns in den meisten Fällen bewegen muss man nicht unbedingt ein Fully fahren. Über den Comfort braucht man natürlich nicht zu sprechen, der ist beim Fully eindeutig besser. Wie sich der Verschleiß auswirkt, kann ich nicht bewerten.
Also, see you

i`ll sleep when i`m dead!
joerg
Joerg
Dabei seit: 19.10.2004
Beiträge: 330
Profil
Verfasst am: 01. 08. 2006 [18:02]
Es kommt natürlich auf das Fully an!
Ich denke nicht das die Untersuchung mit einem 1200€ teurem Carver Fully gemacht wurde.
Wenn ich natürlich ein Race-Fully mit 10,5-11kg gegen ein 9-10kg schweres Race Hardtail in der 3500€ oder mehr Klasse antreten lasse ist mir das Ergebnis klar.
Wenn die gleiche Untersuchung mit günstigen Bikes durchgefürt worden wäre hätte man bestimmt ganz andere Werte gefunden!
Die "günstigen Fullys" schlucken ohne Ende Energie und Körner, ich denke das Daniel mir da zustimmt.
Wir beide hatten da schon so einen Carver Bock der Berghoch doch einiges mehr an Körnern verbrannte.

Gruß Jörg
daniel
Daniel
Themenersteller
Dabei seit: 19.10.2004
Beiträge: 752
Profil
WWW
Verfasst am: 01. 08. 2006 [19:10]
Ich muss Dickertrix zustimmen. Ich habe mich auch eindeutig für das Hardtail entschieden, gerade auf zwei Touren konnte ich ausgiebig Erfahrung sammeln. Die erste Tour war eine Woche Gardasee mit SportsInTeam und die zweite die Transalp Challenge. Ehrlich gesagt habe ich auf beiden Touren kein Fully haben wollen/müssen. Ich muss dazu sagen das ich zwei Hardtails habe und jedes so seinen Zweck hat, das eine ist ein bißchen für runter und Fun/Touren und das andere ist etwas leichter und fühlt sich auf Rennen heimisch icon_lol.gif
Ich habe selber lange ein Fully gefahren, Jörg nennt es galube ich "Carver Bock" oder "billig Fully", ich bin unglaublich viele Km damit gefahren und auch eine Challenge und bin es einfach nur gerne gefahren.
Für mich ist das Fazit: Ein Fully gehört auf Touren und Alpencross um "gemütlich" und "komfortabel" zu cruisen und ein Hardtail gehört auf schnelle und bewegte Runden und Rennen.
Bevor jetzt wieder etwas kommt, schon mal vorsorglich: Ich weiß das es Fully´s gibt die Renntauglich und verflucht schnell sind icon_wink.gif

Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.
fusselhirn
fusselhirn
Dabei seit: 14.06.2005
Beiträge: 363
Profil
WWW
Verfasst am: 01. 08. 2006 [22:10]
ob hardtail oder fully ist aus meiner sicht in erster linie eine frage der penunsen / kohle / schotter / money, des fahrstils und dem beabsichtigten einsatzzweck.

kohle faktor:
ein wirklich brauchbares fully kostet mal eben nen lockeren 1000er mehr als ein wirklich sahniges hardtail! das gilt sowohl für die race feile, den tourer als auch das all mountain gerät.

fahrstil faktor:
das fully verleitet zum pfuschen. so ist mit dem fully z.b. der sog. schweinepolka hopp gar kein problem (variante des bunny hopp, bei der durch einsatz der federelemente und cleats das bike in die luft gerissen wird). wer den echten bewegungsablauf lernen möchte wird feststellen, daß die federung eigentlich nur im weg ist. ausserdem erschwert das fully durch seine längeren kettenstreben das hochziehen des vorderrads. wer also erstmal sein bike beherrschen lernen möchte, ist nach meiner erfahrung mit dem hardtail besser bedient.

einsatzzweck faktor:
man sollte genau darauf achten, was man mit dem bike vorhat. ein race fully ist z.b. nicht für drops und sprünge geeignet (auch kein race hardtail) - egal was die hersteller in ihren werbetxten schreiben. man sollte nicht auf die idee kommen, mit einem race oder touren fully drops o.ä. auszuprobieren. fullies und hardtails für's grobe oder sagen wir besser für's universelle (weil sie nix kaputt bekommt), gibt es nicht mit 12,5 kilo - das ist totaler blödsinn der werbestrategen, die davon ausgehen, daß 90% der biker ihre kisten nur ins eiskaffee bewegen oder / und über feldwege schubsen.

fazit:
das fully ist das eindeutig universellere gerät, es kostet allerdings auch einiges mehr (so ca. nen 1000er).
bergauf kostet das fully zwei bis drei (!) körner mehr. bergab dreht sich das ganze aber um, da der hardtail fahrer alle schläge, die das hinterrad treffen, mit dem körper auffangen und in die gabel (um-)leiten muß - das kostet deutlich mehr als zwei bis drei körner. wer keine lust hat sich intensiv in fahrtechnik zu üben, sollte ebenfalls das fully nehmen - damit gelingt das meiste ganz einfach so oder das fahrwerk planiert die schnitzer weg.

meine empfehlung:
wenn die kohle stimmt ein fully für den beabsichtigten einsatzzweck

livin on the edge means to have the best view