#col2

Formelsammlung inkl. Rechner für das Mountainbike
Habe mal eine Seite gebaut, womit Ihr alle wichtige Formeln berechnen könnt. Ihr müsst einfach nur die Werte eingeben und die Seite berechnet Euch das Ergebniss automatisch.
Formelsammlung inkl. Rechner
Viel Spaß.
Alex
Formelsammlung inkl. Rechner
Viel Spaß.
Alex
HighLifeCruiser.de ... Das Mountainbike Portal für jeden Cruiser und Biker.
Halli Hallo,
nach einigen Gesprächen zum Thema richtige Bike Geometrie hier ein kleiner Brain-Dump zu dem Thema.
Die Meinungen reichen bei diesem Thema von "muß irgendwie passen" bis "muß Maßanfertigung sein". Andererseits erlebe ich immer wieder Biker, die z.B. vom Rennrad kommen und sich dann Hardtails zulegen, die zwar prima geradeaus rennen, aber in winkeligen Singletrails oder Steilpassagen die erforderlichen Geländequalitäten vermissen lassen. Meist landet dann nach einem Jahr Erfahrung das erste Bike in der Ecke und es wird etwas Gelände taugliches nachgerüstet.
Die Bike Größe wird häufig allein an der Rahmenhöhe, abgeleitet von der Körpergröße, bestimmt. Dieser Methode liegt zugrunde, dass jeder Mensch bei einer bestimmten Körpergröße auch eine bestimmte Schrittlänge hat, aus der sich dann Schrittfreiheit (stand over height) und Reichweite ergeben.
Dumm nur, daß genau das meistens nicht zutrifft. Die meisten Menschen fallen nicht in die Kategorie "Idealo" sondern weichen von den Schnittwerten nach oben oder unten ab. Dementsprechend ergeben sich dann auch ganz andere Bike Maße. Beispiel: Wer 1,80 groß ist und für diese Größe eine eher geringe Schritthöhe hat, sollte lieber eine kleinere Rahmenhöhe in Verbindung mit einem längeren Oberrohr (HORIZONTAL gemessen) wählen. Wer eher eine größere Schritthöhe hat, wählt einen grösseren Rahmen mit kürzerem Oberrohr.
Daher erscheint es auf Fälle sinnvoll, einmal seine Referenzgeometrie zu errechnen. Auf dieser Basis kann man dann auch getrost vom Versender kaufen. Merke: wer ein Bike kauft, daß seiner Refrenzgeometrie entspricht, kann durch Vorbauten, Spacer und Sattelstützen sein individuelles Traumpaket abstimmen. Wer ein Bike kauft, das nach unten oder oben bereits "ausgerissen" ist, kann durch Spacer, Vorbauten und Sattelstützen nur noch Schadensbegrenzung betreiben.
Hier die nach meiner Erfahrung wichtigsten Links zu dem Thema:
http://www.mountainbike-magazin.de/derschnellewegzuroptimalenbike-geometrie.90796.htm
http://www.bike-magazin.de/bko/bike_artikel/show.php3?&id=1114&nodeid=17
Diese Infos gelten in erster Linie jedoch für normale Hardtails und CC / Marathon/ Tour orientierte Fullys. Wenn es in die Spezialgebiete wie z.B. Dirt, Enduro, Downhill etc. geht, gelten andere Regeln. Diese testet man dann am besten durch ausprobieren aus. Hierfür sind Events wie z.B. Willingen bestens geeignet, da man viele Bikes im echten Gelände antesten kann und den ein oder anderen Experten trifft (traurig aber wahr, so wahnsinnig viele laufen von denen da nicht rum).
Villeicht noch zwei abschliessende Tips:
1) Man kann heute kaum noch so richtig Schrott kaufen, das Preis Leistungs Verhältnis ist den letzten Jahren für den Endverbraucher immer besser geworden. ABER: Man kann sehr gut ein Bike kaufen, daß zu einem selbst bzw. dem geplanten Einsatzzweck nicht paßt. Achtet nicht so sehr auf glitzernde XT Schaltwerke und hohl gebohrte Tretlagerachsen, die nützen alle nix, wenn der Rahmen nicht paßt.
2) Aus der Praxis für die Praxis: Das Garry Cake ist ein Zwischending zwischen Tourer und All Mountain. Normalerweise paßt mir immer 19 Zoll Rahmenhöhe, beim Cake aber mußte ich aufgrund der großen Stand over height (Rahmenüberstandshöhe) auf das 17,5er zurückgreifen - das passte dann auch prombt perfekt...
[Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.2006 um 13:51.]
nach einigen Gesprächen zum Thema richtige Bike Geometrie hier ein kleiner Brain-Dump zu dem Thema.
Die Meinungen reichen bei diesem Thema von "muß irgendwie passen" bis "muß Maßanfertigung sein". Andererseits erlebe ich immer wieder Biker, die z.B. vom Rennrad kommen und sich dann Hardtails zulegen, die zwar prima geradeaus rennen, aber in winkeligen Singletrails oder Steilpassagen die erforderlichen Geländequalitäten vermissen lassen. Meist landet dann nach einem Jahr Erfahrung das erste Bike in der Ecke und es wird etwas Gelände taugliches nachgerüstet.
Die Bike Größe wird häufig allein an der Rahmenhöhe, abgeleitet von der Körpergröße, bestimmt. Dieser Methode liegt zugrunde, dass jeder Mensch bei einer bestimmten Körpergröße auch eine bestimmte Schrittlänge hat, aus der sich dann Schrittfreiheit (stand over height) und Reichweite ergeben.
Dumm nur, daß genau das meistens nicht zutrifft. Die meisten Menschen fallen nicht in die Kategorie "Idealo" sondern weichen von den Schnittwerten nach oben oder unten ab. Dementsprechend ergeben sich dann auch ganz andere Bike Maße. Beispiel: Wer 1,80 groß ist und für diese Größe eine eher geringe Schritthöhe hat, sollte lieber eine kleinere Rahmenhöhe in Verbindung mit einem längeren Oberrohr (HORIZONTAL gemessen) wählen. Wer eher eine größere Schritthöhe hat, wählt einen grösseren Rahmen mit kürzerem Oberrohr.
Daher erscheint es auf Fälle sinnvoll, einmal seine Referenzgeometrie zu errechnen. Auf dieser Basis kann man dann auch getrost vom Versender kaufen. Merke: wer ein Bike kauft, daß seiner Refrenzgeometrie entspricht, kann durch Vorbauten, Spacer und Sattelstützen sein individuelles Traumpaket abstimmen. Wer ein Bike kauft, das nach unten oder oben bereits "ausgerissen" ist, kann durch Spacer, Vorbauten und Sattelstützen nur noch Schadensbegrenzung betreiben.
Hier die nach meiner Erfahrung wichtigsten Links zu dem Thema:
http://www.mountainbike-magazin.de/derschnellewegzuroptimalenbike-geometrie.90796.htm
http://www.bike-magazin.de/bko/bike_artikel/show.php3?&id=1114&nodeid=17
Diese Infos gelten in erster Linie jedoch für normale Hardtails und CC / Marathon/ Tour orientierte Fullys. Wenn es in die Spezialgebiete wie z.B. Dirt, Enduro, Downhill etc. geht, gelten andere Regeln. Diese testet man dann am besten durch ausprobieren aus. Hierfür sind Events wie z.B. Willingen bestens geeignet, da man viele Bikes im echten Gelände antesten kann und den ein oder anderen Experten trifft (traurig aber wahr, so wahnsinnig viele laufen von denen da nicht rum).
Villeicht noch zwei abschliessende Tips:
1) Man kann heute kaum noch so richtig Schrott kaufen, das Preis Leistungs Verhältnis ist den letzten Jahren für den Endverbraucher immer besser geworden. ABER: Man kann sehr gut ein Bike kaufen, daß zu einem selbst bzw. dem geplanten Einsatzzweck nicht paßt. Achtet nicht so sehr auf glitzernde XT Schaltwerke und hohl gebohrte Tretlagerachsen, die nützen alle nix, wenn der Rahmen nicht paßt.
2) Aus der Praxis für die Praxis: Das Garry Cake ist ein Zwischending zwischen Tourer und All Mountain. Normalerweise paßt mir immer 19 Zoll Rahmenhöhe, beim Cake aber mußte ich aufgrund der großen Stand over height (Rahmenüberstandshöhe) auf das 17,5er zurückgreifen - das passte dann auch prombt perfekt...
[Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.2006 um 13:51.]
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