#col2

Scheibenbremsen - Erfahrungsberichte von Cruisern
Giant MPH
Die Giant MPH ist ein Sonderling unter den Scheibenbremsen, aber im Moment ganz günstig zu haben und nach meinen Erfahrungen leistungsfähiger als vergleichbare Bremsen dieser Leistungsklasse.
Giant hat meines Wissens nach selbst nie Bremsen gebaut, so auch nicht die MPH. Hinter der Bremse steht der renommierte, englische Hersteller Hope. Hope hat eine nahezu identische Bremse rausgebracht, die sich C1 nennt und sich meines Wissens
nach nur im Formfaktor von der MPH unterscheidet (stehender statt liegender Flüssigkeitsbehälter).
Susi fährt die Bremse seit über 3 Jahren und ist begeistert. Die Bremse quietscht nicht (auch bei Nässe nicht), hat ordentlich Bremspower und läßt sich gut dosieren. Man kann die Griffweite einstellen (kleine Inbus Schraube im Bremshebel) und als besonderes Feature den Abstand der Bremsbeläge zur
Scheibe - damit gehört Schleifen der Vergangenheit an.
Die Bremse ist im Vergleich zu anderen Modellen etwas schwerer, da sie sehr solide aus Metall gearbeitet ist. Ausserdem habe ich sie bisher nur mit 160er statt mit 180er oder gar 200er Scheiben erlebt, was aber für Fahrer bis 75 kg aber locker reichen sollte.
Neu und mit Rechung habe ich die MPH noch kürzlich für 130,- zzgl Versand bekommen.
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.2006 um 21:29.]
Die Giant MPH ist ein Sonderling unter den Scheibenbremsen, aber im Moment ganz günstig zu haben und nach meinen Erfahrungen leistungsfähiger als vergleichbare Bremsen dieser Leistungsklasse.
Giant hat meines Wissens nach selbst nie Bremsen gebaut, so auch nicht die MPH. Hinter der Bremse steht der renommierte, englische Hersteller Hope. Hope hat eine nahezu identische Bremse rausgebracht, die sich C1 nennt und sich meines Wissens
nach nur im Formfaktor von der MPH unterscheidet (stehender statt liegender Flüssigkeitsbehälter).
Susi fährt die Bremse seit über 3 Jahren und ist begeistert. Die Bremse quietscht nicht (auch bei Nässe nicht), hat ordentlich Bremspower und läßt sich gut dosieren. Man kann die Griffweite einstellen (kleine Inbus Schraube im Bremshebel) und als besonderes Feature den Abstand der Bremsbeläge zur
Scheibe - damit gehört Schleifen der Vergangenheit an.
Die Bremse ist im Vergleich zu anderen Modellen etwas schwerer, da sie sehr solide aus Metall gearbeitet ist. Ausserdem habe ich sie bisher nur mit 160er statt mit 180er oder gar 200er Scheiben erlebt, was aber für Fahrer bis 75 kg aber locker reichen sollte.
Neu und mit Rechung habe ich die MPH noch kürzlich für 130,- zzgl Versand bekommen.
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.2006 um 21:29.]
livin on the edge means to have the best view
Avid Juicy 5
Die Avid Juicy 5 gibt es mit unterschiedlichen Scheiben, recht günstig war die Version mit 185er Scheibe zu haben. Diese habe ich dann auch getestet.
Die Montage der Bremse ist tatsächlich so easy wie in den Fachmagazinen beschrieben. Da hat Avid ganze Arbeit geleistet
Die Leitungen sind sehr lang und müssen selbst bei Einsatz einer 130er Gabel gestutzt werden. Da Avid und Sram zum selben Verein gehören, schmiegen sich Bremse und Trigger sehr schön aneinander 
Einstellen läßt sich die Saftige auch ganz einfach: Schrauben am Sattel lösen, Bremse ziehen, Schrauben befestigen - fertig
Die Hebelweite kann mit einem 2er Inbus eingestellt werden, allerdings ist die Schraube miserabel erreichbar :? Da man das aber nur einmal einstellt geht das i.O. Der Belagwechsel geht mit ein wenig Übung tatsächlich ohne Werkzeug über die Bühne - technisch super gelöst 
An die Bremshebel kann man sich gewöhnen. Sie lassen sich tatsächlich sehr leicht bedienen (werbeslogan niedriger x-faktor). An die Bremshebelform konnte ich mich jedoch nie so recht gewöhnen.
Die Bremspower geht auch völlig OK (kein Fading oder ähnliches während des 1 wöchigen Garda See Einsatzes)
Allerdings scheint die Bremse ein ziemlich zartes Pflänzchen bei der Entlüftung zu sein. Ich habe sie 2x entlüften lassen müssen. In einem Fall war nix weiter als ein mittel leichter Sturz der Auslöser und dabei habe ich mich noch nichtmal überschlagen (nur der Lenker war etwas unsanft umgeschlagen). Mag Zufall gewesen sein, habe ich aber sonst noch nicht erlebt.
Ärgerlich ist bei der 185er das Scheibensondermaß. 185 mm eben, dieses Maß ist sehr selten und deshalb gibt es auch keine Ersatzscheiben von Fremdherstellern. Sollte man also mal eine schreddern, bleibt nur Orginal Part und das kostet so ca. 40,- Euro.
Bremsbeläge habe ich nur metallische aufgetrieben. Wer die mag kann damit glücklich werden, ich habe mich aber an organische gewöhnt (weicheres Bremsverhalten).
Die Ersatzteilversorgung soll kein Problem sein, vor unserem Garda See Trip war jedoch kein einziges Paar Ersatzbeläge aufzutreiben. Am Ende hat mir ein Händler aus Siegburg ein Paar aus einem Bike ausgebaut - many thanks.
Ich habe für die Bremse 179,- bezahlt.
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.2006 um 21:45.]
Die Avid Juicy 5 gibt es mit unterschiedlichen Scheiben, recht günstig war die Version mit 185er Scheibe zu haben. Diese habe ich dann auch getestet.
Die Montage der Bremse ist tatsächlich so easy wie in den Fachmagazinen beschrieben. Da hat Avid ganze Arbeit geleistet
Einstellen läßt sich die Saftige auch ganz einfach: Schrauben am Sattel lösen, Bremse ziehen, Schrauben befestigen - fertig
An die Bremshebel kann man sich gewöhnen. Sie lassen sich tatsächlich sehr leicht bedienen (werbeslogan niedriger x-faktor). An die Bremshebelform konnte ich mich jedoch nie so recht gewöhnen.
Die Bremspower geht auch völlig OK (kein Fading oder ähnliches während des 1 wöchigen Garda See Einsatzes)
Allerdings scheint die Bremse ein ziemlich zartes Pflänzchen bei der Entlüftung zu sein. Ich habe sie 2x entlüften lassen müssen. In einem Fall war nix weiter als ein mittel leichter Sturz der Auslöser und dabei habe ich mich noch nichtmal überschlagen (nur der Lenker war etwas unsanft umgeschlagen). Mag Zufall gewesen sein, habe ich aber sonst noch nicht erlebt.
Ärgerlich ist bei der 185er das Scheibensondermaß. 185 mm eben, dieses Maß ist sehr selten und deshalb gibt es auch keine Ersatzscheiben von Fremdherstellern. Sollte man also mal eine schreddern, bleibt nur Orginal Part und das kostet so ca. 40,- Euro.
Bremsbeläge habe ich nur metallische aufgetrieben. Wer die mag kann damit glücklich werden, ich habe mich aber an organische gewöhnt (weicheres Bremsverhalten).
Die Ersatzteilversorgung soll kein Problem sein, vor unserem Garda See Trip war jedoch kein einziges Paar Ersatzbeläge aufzutreiben. Am Ende hat mir ein Händler aus Siegburg ein Paar aus einem Bike ausgebaut - many thanks.
Ich habe für die Bremse 179,- bezahlt.
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.06.2006 um 21:45.]
livin on the edge means to have the best view
Formula K18
Die Formula K18 gibt es mit unterschiedlichen Scheiben, recht günstig war die Version mit 180er Scheibe zu haben. Diese fahre ich aktuell.
Die Montage der Bremse ist ebenfalls einfach. Nicht ganz so easy wie bei der Juicy 5 aber nicht wirklich weit davon entfernt. Die Leitungen sind lang genug für den Einsatz mit einer 130er Gabel, länger sollte die Gabel aber nicht bauen. In Verbund mit den Triggern habe ich die Bremshebel nach innen gesetzt - so lassen sie sich besser auf den Bremsfinger ausrichten. Das Gesamt Ensemble passt ganz gut zusammen.
Einstellen läßt sich die K18 ebenfalls einfach: Schrauben am Sattel lösen, Bremse ziehen und festsetzen (Kabelbinder oder Gummiband), Schrauben am Sattel mit der einen Hand gegen verdrehen festhalten und mit der anderen festziehen - fertig. Die Hebelweite kann mit einem 2er Inbus eingestellt werden, die Schraube ist hier super erreichbar. Ein bißchen dämlich ist der Belagwechsel: hierzu brauchts einen 20er Torx :? und der ist in keinem Werkzeug Kit enthalten - also ab in den Baumarkt und nachgerüstet.
Die Bremshebel schmiegen sich in die Hand, allerdings brauchen sie etwas höhere Bedienkräfte als die Juicy. Das mag aber auch an den organischen Belägen liegen, die nicht so heftig ansprechen wie die metallischen.
Die Bremspower geht auch völlig OK und vor allem 1a dosierbar. Ich weiß nicht, was die Fachmagazine mit schlechter Dosierbarkeit meinen.
Bisher tut die Bremse sauber ihren Dienst, allerdings habe ich mich mit ihr auch noch nicht ernsthaft gepackt.
Das 180er Maß der Scheibe macht die Ersatzteil Suche an dieser Stelle einfach, insgesamt sind die Teile recht günstig und bis ins kleinste Detail zu bekommen (gut nach dem Rumms
)
Ich habe für die Bremse 209,- bezahlt.
Die Formula K18 gibt es mit unterschiedlichen Scheiben, recht günstig war die Version mit 180er Scheibe zu haben. Diese fahre ich aktuell.
Die Montage der Bremse ist ebenfalls einfach. Nicht ganz so easy wie bei der Juicy 5 aber nicht wirklich weit davon entfernt. Die Leitungen sind lang genug für den Einsatz mit einer 130er Gabel, länger sollte die Gabel aber nicht bauen. In Verbund mit den Triggern habe ich die Bremshebel nach innen gesetzt - so lassen sie sich besser auf den Bremsfinger ausrichten. Das Gesamt Ensemble passt ganz gut zusammen.
Einstellen läßt sich die K18 ebenfalls einfach: Schrauben am Sattel lösen, Bremse ziehen und festsetzen (Kabelbinder oder Gummiband), Schrauben am Sattel mit der einen Hand gegen verdrehen festhalten und mit der anderen festziehen - fertig. Die Hebelweite kann mit einem 2er Inbus eingestellt werden, die Schraube ist hier super erreichbar. Ein bißchen dämlich ist der Belagwechsel: hierzu brauchts einen 20er Torx :? und der ist in keinem Werkzeug Kit enthalten - also ab in den Baumarkt und nachgerüstet.
Die Bremshebel schmiegen sich in die Hand, allerdings brauchen sie etwas höhere Bedienkräfte als die Juicy. Das mag aber auch an den organischen Belägen liegen, die nicht so heftig ansprechen wie die metallischen.
Die Bremspower geht auch völlig OK und vor allem 1a dosierbar. Ich weiß nicht, was die Fachmagazine mit schlechter Dosierbarkeit meinen.
Bisher tut die Bremse sauber ihren Dienst, allerdings habe ich mich mit ihr auch noch nicht ernsthaft gepackt.
Das 180er Maß der Scheibe macht die Ersatzteil Suche an dieser Stelle einfach, insgesamt sind die Teile recht günstig und bis ins kleinste Detail zu bekommen (gut nach dem Rumms
Ich habe für die Bremse 209,- bezahlt.
livin on the edge means to have the best view

