#col2

Schlauchlose (UST) vs normale Bereifung
Halli Hallo,
bei einer unserer letzten Touren haben wir mal über das Thema UST Bereifung gesprochen (meine grünen Wildgripper sind auch alles andere als unauffällig
))
Schon seit Jahren bin ich auf der Jagd nach dem Schluffen, der brauchbaren Gripp mit gutem Rollverhalten kombiniert - die Eier legenden Woll-Milch-Sau halt. Leider haben die fixen Gummis im echten Gelände dann doch immer Schwächen gezeigt, so daß ich zwischendurch sogar 2 Laufradsätze am Start hatte. Nachdem mein letztes Bike dann mal wieder in der Bonner Innenstadt "weggekommen" war, habe ich nun das UST Experiment gestartet. Allerdings nicht die klassische, sondern auf die "Knauser" Variante (statt UST Felge mit Eclipse Tubeless Kit).
Zur Versuchsanordnung:
>> 2 knallgrüne Michelin Wildgripper (2,1 Zoll) im Schlußverkauf bei H&S geschossen (Stück 15,- Euro)
>> Eclipse Tubeless Kit in einer langweiligen Winternacht bei ebay abgegriffen (je Reifen 20,- Euro)
>> "normale" ca. 21 mm breite MTB Felgen
>> alles laaaaaaange liegen gelassen (die Gravity taten noch)
Die Montage war in der Tat ein wenig aufwändig, insgesamt jedoch unbroblematisch. Man sollte Zeit und Geduld haben. Ausserdem sollte man sich sicher sein, wie rum der Reifen am Ende dreht (Front oder Rear), da mal eben rumdrehen eine ziemliche Sauerei ist (das flüssige Dichtmittel) - grmpfs.
Ich fahre die Reifen jetzt ca. 4 Wochen und habe insgesamt positive Erfahrungen. Der häufig beschriebene Luftverlust tritt kaum auf (kein halbes Bar pro Woche). Die Strecke zur Arbeit (Neunkirchen - Bonn Beuel) fahre ich knappe 5 Minuten schneller, allerdings rollt der Wildgripper auch in der Schlauchversion besser als der Gravity (ca. 23 Watt statt ca. 27 Watt). Der Gripp im Trockenen ist (bei 2,3 bar) völlig ausreichend, selbst die steilen Abfahrten im Steinbruch klappen ohne Schweißausbrüche. Bei Nässe konnte ich noch keine brauchbaren Geländetests machen, Erfahrungen folgen nach der nächsten Moddertour.
Einziger Wermutstropfen bisher ist das Problem, den Reifen nicht mal eben abziehen zu können (Dichtungsflüssigkeit läuft aus). Nach meiner Begegnung mit dem quer liegenden Baum im Siebengebirge müßte das Rad mal zentriert werden, dafür sollte aber die Pelle runter.
However, beim nächsten Felgenwechsel kommt vorauss. eine Maviv XM 819 (Cross Mountain) oder EX 823 (Extreme MTB) an den Start (beide UST).
bei einer unserer letzten Touren haben wir mal über das Thema UST Bereifung gesprochen (meine grünen Wildgripper sind auch alles andere als unauffällig
Schon seit Jahren bin ich auf der Jagd nach dem Schluffen, der brauchbaren Gripp mit gutem Rollverhalten kombiniert - die Eier legenden Woll-Milch-Sau halt. Leider haben die fixen Gummis im echten Gelände dann doch immer Schwächen gezeigt, so daß ich zwischendurch sogar 2 Laufradsätze am Start hatte. Nachdem mein letztes Bike dann mal wieder in der Bonner Innenstadt "weggekommen" war, habe ich nun das UST Experiment gestartet. Allerdings nicht die klassische, sondern auf die "Knauser" Variante (statt UST Felge mit Eclipse Tubeless Kit).
Zur Versuchsanordnung:
>> 2 knallgrüne Michelin Wildgripper (2,1 Zoll) im Schlußverkauf bei H&S geschossen (Stück 15,- Euro)
>> Eclipse Tubeless Kit in einer langweiligen Winternacht bei ebay abgegriffen (je Reifen 20,- Euro)
>> "normale" ca. 21 mm breite MTB Felgen
>> alles laaaaaaange liegen gelassen (die Gravity taten noch)
Die Montage war in der Tat ein wenig aufwändig, insgesamt jedoch unbroblematisch. Man sollte Zeit und Geduld haben. Ausserdem sollte man sich sicher sein, wie rum der Reifen am Ende dreht (Front oder Rear), da mal eben rumdrehen eine ziemliche Sauerei ist (das flüssige Dichtmittel) - grmpfs.
Ich fahre die Reifen jetzt ca. 4 Wochen und habe insgesamt positive Erfahrungen. Der häufig beschriebene Luftverlust tritt kaum auf (kein halbes Bar pro Woche). Die Strecke zur Arbeit (Neunkirchen - Bonn Beuel) fahre ich knappe 5 Minuten schneller, allerdings rollt der Wildgripper auch in der Schlauchversion besser als der Gravity (ca. 23 Watt statt ca. 27 Watt). Der Gripp im Trockenen ist (bei 2,3 bar) völlig ausreichend, selbst die steilen Abfahrten im Steinbruch klappen ohne Schweißausbrüche. Bei Nässe konnte ich noch keine brauchbaren Geländetests machen, Erfahrungen folgen nach der nächsten Moddertour.
Einziger Wermutstropfen bisher ist das Problem, den Reifen nicht mal eben abziehen zu können (Dichtungsflüssigkeit läuft aus). Nach meiner Begegnung mit dem quer liegenden Baum im Siebengebirge müßte das Rad mal zentriert werden, dafür sollte aber die Pelle runter.
However, beim nächsten Felgenwechsel kommt vorauss. eine Maviv XM 819 (Cross Mountain) oder EX 823 (Extreme MTB) an den Start (beide UST).
livin on the edge means to have the best view
tach auch, nach diversen monaten und mehreren hundert kilometern auf ust kommt hier ein erfahrungsbericht:
1) die eclipse version (also normale felgen ust tauglich machen und ust reifen aufziehen) hat einwandfrei funktioniert. kein einziger plattfuss, kein druckverlust (selbst 4 bar bleiben über wochen stabil) und low pressure riding auf gerade mal 2 bar bei 80 kilo fahrergewicht - alles null problem. selbst nach 8 monaten war noch (flüssige) dichtungsflüssigkeit im reifen.
2) die reine UST version wirkt vom rollverhalten noch einen tick besser und ist vor allem problemloser beim reifenwechsel, da die dichtungsflüssigkeit entfällt. auch hier kaum druckverlust (etwas mehr als bei eclipse). problem bei der breiten mavic d3.1 ist jedoch, dass durch die breite felge der reifen deutlich breiter baut als bei der schmalen X3.1 und dadurch mehr platz im hinterbau braucht (wo vorher ein 2,3er gravity passte, passt jetzt gerade mal ein 2,1er wildgripper).
und sonst? die laufräder wirken vor allem im antritt sehr schnell. der rollwiderstand wirkt ebenfalls sehr gering. im moment fahre ich einen satz ust (nobby nic auf onyx und wildgripper auf xt) und einen satz straßenreifen (conti travel contact auf deore und xt). der unterschied im rollwiederstand ist nicht wirklich deutlich zu spüren - mal schauen was die uhr demnächst sagt.
hier nochmal ein paar werte aus einem bike test:
rollwiderstand racing ralph konventionell: 23 Watt
rollwiderstand racing ralph eclipse: 21 Watt
rollwiderstand racing ralph UST: 18 Watt
Fazit:
Gute Naben und UST Reifen sind eine extrem sinnige Tuning Maßnahme
1) die eclipse version (also normale felgen ust tauglich machen und ust reifen aufziehen) hat einwandfrei funktioniert. kein einziger plattfuss, kein druckverlust (selbst 4 bar bleiben über wochen stabil) und low pressure riding auf gerade mal 2 bar bei 80 kilo fahrergewicht - alles null problem. selbst nach 8 monaten war noch (flüssige) dichtungsflüssigkeit im reifen.
2) die reine UST version wirkt vom rollverhalten noch einen tick besser und ist vor allem problemloser beim reifenwechsel, da die dichtungsflüssigkeit entfällt. auch hier kaum druckverlust (etwas mehr als bei eclipse). problem bei der breiten mavic d3.1 ist jedoch, dass durch die breite felge der reifen deutlich breiter baut als bei der schmalen X3.1 und dadurch mehr platz im hinterbau braucht (wo vorher ein 2,3er gravity passte, passt jetzt gerade mal ein 2,1er wildgripper).
und sonst? die laufräder wirken vor allem im antritt sehr schnell. der rollwiderstand wirkt ebenfalls sehr gering. im moment fahre ich einen satz ust (nobby nic auf onyx und wildgripper auf xt) und einen satz straßenreifen (conti travel contact auf deore und xt). der unterschied im rollwiederstand ist nicht wirklich deutlich zu spüren - mal schauen was die uhr demnächst sagt.
hier nochmal ein paar werte aus einem bike test:
rollwiderstand racing ralph konventionell: 23 Watt
rollwiderstand racing ralph eclipse: 21 Watt
rollwiderstand racing ralph UST: 18 Watt
Fazit:
Gute Naben und UST Reifen sind eine extrem sinnige Tuning Maßnahme
livin on the edge means to have the best view
Hallo ihrs da draußen auf den Trails dieser herrlichen, blauen Murmel,
nach über einem Jahr UST dachte ich mir, es wär mal wieder Zeit für ein Update.
Nach meinen insgesamt positiven Erfahrungen mit UST habe ich nun fast alle Bikes im Haushalt Fusselhirn (3 St.) mit UST Laufrädern ausgestattet.
Ich bin nach wie vor hoch zufrieden, allerdings kommt man ums gelegentliche nachpumpen nicht herum.
Interssant ist dabei, daß bei jedem neuen Mantel (Fat Albert, Nobby Nic, IRC Mythos) / Laufrad (Mavic XM819 und EX823) immer mal mehr oder weniger Luftaustritt stattfindet. Es läßt sich nicht an einem bestimmten Reifen oder einer Felge festmachen. Mal tritt halt weniger, mal mehr Luft aus - ist eben so und stört nicht weiter.
Bei meinem Proceed hat mich dann nach 4 Monaten Dreck, Modder, Glassplittern (Karneval) und Dornen dann der Luftverlust aber doch genervt. Irgendwie schien der gute Fat Albert doch mit der Zeit nachzulassen. Eine genaue Inspektion der Mäntel brachte dann aber die Übeltäter schnell ans Licht: Dornen, Glassplitter etc. Ein normaler Reifen hätte das niemals ohne Plattfuss überlebt. Auf wechseln hatte ich keine Lust, da das Profil trotz der 3500 km immer noch brauchbar ist. Also habe ich einfach Eclipse Dichtungsflüssigkeit in die Reifen gekippt (einfach Mantel an einer Stelle ab und Flüssigkeit rein) und wieder aufgepumpt. Das war's, die Teile sind wieder dicht.
Fazit:
Ich bleib bei UST
nach über einem Jahr UST dachte ich mir, es wär mal wieder Zeit für ein Update.
Nach meinen insgesamt positiven Erfahrungen mit UST habe ich nun fast alle Bikes im Haushalt Fusselhirn (3 St.) mit UST Laufrädern ausgestattet.
Ich bin nach wie vor hoch zufrieden, allerdings kommt man ums gelegentliche nachpumpen nicht herum.
Interssant ist dabei, daß bei jedem neuen Mantel (Fat Albert, Nobby Nic, IRC Mythos) / Laufrad (Mavic XM819 und EX823) immer mal mehr oder weniger Luftaustritt stattfindet. Es läßt sich nicht an einem bestimmten Reifen oder einer Felge festmachen. Mal tritt halt weniger, mal mehr Luft aus - ist eben so und stört nicht weiter.
Bei meinem Proceed hat mich dann nach 4 Monaten Dreck, Modder, Glassplittern (Karneval) und Dornen dann der Luftverlust aber doch genervt. Irgendwie schien der gute Fat Albert doch mit der Zeit nachzulassen. Eine genaue Inspektion der Mäntel brachte dann aber die Übeltäter schnell ans Licht: Dornen, Glassplitter etc. Ein normaler Reifen hätte das niemals ohne Plattfuss überlebt. Auf wechseln hatte ich keine Lust, da das Profil trotz der 3500 km immer noch brauchbar ist. Also habe ich einfach Eclipse Dichtungsflüssigkeit in die Reifen gekippt (einfach Mantel an einer Stelle ab und Flüssigkeit rein) und wieder aufgepumpt. Das war's, die Teile sind wieder dicht.
Fazit:
Ich bleib bei UST
livin on the edge means to have the best view

