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Berge ?

daniel
Daniel
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Verfasst am: 01. 07. 2005 [13:34]
Hallo zusammen,
ich glaube ich habe einen Irrtum aufgedeckt.
Ich habe schon oft mit Sportprofessoren darüber geredet und wir waren eigentlich immer gleicher Meinung. Jetzt sind wir uns aber ziemlich Sicher.
Bergtraining ist gut und schön nur steigert es fast nur die Sauerstoffaufnahme und die Pulsbelastbarkeit.
ZeitfahrTraining ( lange Distanzen ohne große Steigung ) hingegen pump unglaubliche Power in die Beine.
Ich habe in 4 Trainigstagen rund 25 Watt zu gelegt und meinen Schnitt bei einer festen Strecke um 7kmH verbessert ohne mehr Anstrengung.

Gruß Daniel

Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.
alex
Alex Haupt
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Verfasst am: 01. 07. 2005 [13:52]
Man kann mir nicht sagen, dass Anstiege kein Training sind! Ich muss mehr Watt in die Pedalen treten, als wenn ich nur auf einer Geraden fahre.
Was ist mit Kraftausdauer? Durch eine gleichmässige Trittfrequenz bei langen Anstiegen mache ich dann doch noch gleichzeitig sauberes Kraftausdauertraining!?
Ich glaube, Du hättest dann gerade hier Deine Probleme. Stelle mal zwei Fahrer nebeneinander. Der eine trainiert sowie Du unten beschrieben hast und eine anderer der bei gleichem Training noch Berge in den Beinen hat. Auf gerader Strecke könnte der ohne Bergtraining seine Vorteile habe, aber sobald es zu Intervallen kommt, hat er verloren...meine Meinung.

sg Alex

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daniel
Daniel
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Verfasst am: 01. 07. 2005 [14:04]
Und genau das ist der Irrtum.
Deine Muskuläre Belastbarkeit ist um ein vielfaches größer als beim Bergtraining. Das was du meinst ist das was ich unten schon eingeräumt habe, man Trainiert sein Puls im Berg besser und dadurch wird der Muskel besser mit Sauerstoff versorgt und scheint Belastbarer und kräftiger zu sein.
Jedoch Trainierst du am Berg einen anderen Muskel als auf der Ebene mit leichten Steigungen, doch ist der Muskel den man in der Ebene trainiert der ausschlag gebende Bergmuskel.
Ich wollte damit auch nicht sagen, dass man keine Berge mehr trainieren soll, es gibt nichts wichtigeres, völlig klar.
Es war nur ein Anstoß für Leute die nicht immer das gleiche, unkoordinierte auf höhenmeter gezielte und stumpfsinnige Training fahren wollen.

Gruß Daniel

Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.
alex
Alex Haupt
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Verfasst am: 01. 07. 2005 [14:07]
achso... icon_lol.gif

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inimtb
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Verfasst am: 01. 07. 2005 [16:04]
[quote:452e6258d9="Daniel"]Es war nur ein Anstoß für Leute die nicht immer das gleiche, unkoordinierte auf höhenmeter gezielte und stumpfsinnige Training fahren wollen.


1. Was ist mit denen, die lange flache Strecken als stumpfsinnig empfinden?
2. Was macht Bergtraining im Vergleich zum Flachstreckentraining unkoordiniert?
3. Wieso sind Bergfahrten immer gleich und Flachstrecken nicht? Gerade in unserer Gegend?


[quote:452e6258d9="Daniel"]Bergtraining ist gut und schön nur steigert es fast nur die Sauerstoffaufnahme und die Pulsbelastbarkeit.


Finde ich auch wichtig, besonders für fortgeschrittene Anfänger mit guter Grundlagenausdauer.

[quote:452e6258d9="Daniel"]ZeitfahrTraining ( lange Distanzen ohne große Steigung ) hingegen pump unglaubliche Power in die Beine.
Ich habe in 4 Trainigstagen rund 25 Watt zu gelegt und meinen Schnitt bei einer festen Strecke um 7kmH verbessert ohne mehr Anstrengung.


Wieviel ist denn lange? Und wie hart muss man fahren (Kraft/Watt und Pulse?) Im gegensatz zum Lauftraining findet man hierzu in der Literatur meines Erachtens keine darauf ausgerichteten Trainingspläne.
Da heißt es beim Lauftraining: Wenn Sie 10 km in 1,25 Std. laufen und wolle als Ziel unter eine Stunde kommen, dann gilt folgender Trainingsplan. So etwas kenne ich vom Radfahren leider nicht.
daniel
Daniel
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Verfasst am: 01. 07. 2005 [16:57]
Hallo Ines,

Zu 1: leute die dies als Stumpsfsinning empfinden lassen es einfach.
Zu 2: man hat im vergleich zu Flachfahrten einen unrunderen Tritt (ich weiß dies wirst du anders sehen ), man ist unruhiger im Sattel ect.
Zu 3: was du da wissen möchtest weiß ich nicht genau
Zu wie lange ist lange? : das muß jeder für sich entscheiden mir reichen 2 Std.
Zu wie hart,welcher Puls,Watt : Puls liegt dabei im max Bereich was 1wöchentlich legitiem ist, wie soll ich eure Wattzahlen nennen Ines ?

Ich hoffe ich konnte all deine Fragen zu deiner Zufriedenheit beantworten.

Gruß Daniel

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fusselhirn
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Verfasst am: 02. 07. 2005 [20:04]
nun weiß ich endlich, warum meine beine so zäh dampf aufbauen. also mehr flach fahren? ok, wer planiert mir die verwerfungen der rheinischen tiefebene (die raufs und runters) bis bonn? die sind auf dem weg zur arbeit einfach nur im weg und ruinieren meinen trainingserfolg icon_lol.gif

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daniel
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Verfasst am: 02. 07. 2005 [20:31]
Servus Thomas,
war schon ein bißchen Ironisch gemeint, oder ???
Du musst Dir nen Job in Holland oder Brandenburg suchenicon_smile.gif
Es gibt hier in der Gegend schon die Möglichkeit ebenen zu Trainieren

Gruß

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fusselhirn
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Verfasst am: 02. 07. 2005 [22:54]
klar war das ironisch gemeint. zumal ich ja auch den flußläufen folgen kann, dann ist es von/bis kaldauen topf-eben. ist meistens eine zeitfrage (und ich muß mir den downhill von der rabenley sparen)

seitdem ich nun ja auch stolzer besitzer eines pulsmessers bin, schaffe ich die flüße-route auch ohne am ende vom rad zu fallen. ich tendiere dazu, locker anzufangen und gegen ende immer weiter aufzudrehen. macht zwar riesen spass, der nächste bzw. übernächte tag ist dann aber immer grausam.

nun ja und holland kommt ja wohl auch nur dann in frage, wenn keine deich überqueren in der route sind icon_biggrin.gif

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homeonearth
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Verfasst am: 03. 07. 2005 [16:53]
Hi Daniel, also hier mal ein Beispiel:
Man fährt an Stelle 3-4 Berge a 10-15 Minuten hochzufahren (Gesamtdauer 2 Std.) flach und macht dann da Intervalle z.B. 15 min Warmfahren, 3 x 15 Minuten an der aerob/aneroben Schwelle mit dazwischen liegenden Pausen locker (wie lange, sagen wir 10 min), dann 15 min ausfahren. Bei den Intervallen entweder Trittfrequenz 70-80 oder 50-60, mal so und mal so?

Fairplay ist zwar das Wesen
des Sports, aber nicht automatisch
mit ihm verbunden.
Es kommt nicht durch göttliche
Fügung vom Himmel geflogen.
Willi Daume, 1993